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TU Berlin

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Lupe [1]



n - mitbestimmen und gestalten [2]

Die Mitglieder der Technischen Universität Berlin setzen sich für Chancengleichheit und Diskriminierungsfreiheit in der Selbstverwaltung ein, so dass jedes Mitglied die TU Berlin nach seinen Vorstellungen mitgestalten kann. Viele Mitglieder nutzen diese Chance zu einer demokratische Mitgestaltung und haben so einen wesentlichen Anteil daran, dass die TU Berlin sich zu einer nachhaltigen Entwicklung selbst verpflichtet hat.

Aus Verantwortung und aufgrund der Rolle der Technischen Hochschule Charlottenburg vor und im Zweiten Weltkrieg, insbesondere in der Rüstungsforschung, hat die TU Berlin im Jahr 1991 beschlossen die alliierten Bestimmungen fortzuführen und keine rüstungsrelevante Forschung durchzuführen. Im Jahr 1997 erklärt die TU Berlin in ihren Umweltleitlinien den Schutz und Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen im Rahmen einer Nachhaltigen Entwicklung zum vorrangigen Ziel in Forschung, Lehre und Betrieb. Dieses Ziel wird erneut im Leitbild von 2011 aufgegriffen und zugleich bekennt sich die TU Berlin zu ihrer Verantwortung für eine gesellschaftlich und ethisch orientierte sowie dem Humanismus verpflichtete Forschung und Lehre. Diese Selbstverpflichtung hat die TU Berlin erneuert, indem sie die gesellschaftlichen Herausforderungen in das Zentrum ihres Zukunftskonzeptes von 2013 stellt. Im Jahr 2018 bekräftigt die TU Berlin in ihrem Leitbild für die Lehre, dass Nachhaltigkeit ein integraler Bestandteil der Lehre ist und Studierende dazu befähigt werden eigenverantwortlich zu einer nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft beizutragen. Im Jahr 2020 formuliert die TU Berlin in ihrer Diversitätsstrategie ihren Anspruch, eine inklusive Institution zu sein, die Barrieren, Ausschlussmechanismen und Diskriminierung wirksam und nachhaltig abbaut.

Viele Mitglieder der TU Berlin haben sich seit ihrer Gründung eingebracht, um Bildung, Forschung und Betrieb an Nachhaltigkeit auszurichten. Etliche Bereiche an der TU Berlin haben Nachhaltigkeit zum Schwerpunkt. Dies sind beispielsweise Institute, Fachgebiete, Forschungsprojekte, Reallabore und Lehrveranstaltungen, Studiengänge, Projektwerkstätten sowie zentrale Einrichtungen und Stabsstellen. Diese Entwicklung wird konsequent fortgeführt, zum Beispiel durch die Einrichtung eines Nachhaltigkeitsrats im Jahr 2016, der vorhandene Strukturen nicht ersetzt, sondern einen Rahmen schafft, in dem sich engagierte Mitglieder einbringen, um gemeinsam die nachhaltige Entwicklung der TU Berlin in ihrer Gesamtheit zu gestalten. Zugleich gibt es es seit 2018 einen neuen Ressortzuschnitt im Präsidium der TU Berlin, so dass ein_e Vizepräsident_in unmittelbar für Nachhaltigkeit zuständig ist.

 

Leitbild, Umweltleitlinien, Leitbild für die Lehre, Diversitätsstrategie... [3] - Durch ihre grundlegende Ausrichtung bekennt sich die TU Berlin zu einer nachhaltigen Entwicklung und macht zugleich deutlich, dass Nachhaltigkeit mehr ist als nur Umweltschutz.

Vizepräsident für Lehre, Digitalisierung und Nachhaltigkeit [4] - Seit 2018 ist Nachhaltigkeit ein Ressort im Präsidium der TU Berlin. In Verbindung mit Lehre und Digitalisierung werden so zentrale Zukunftsthema zusammengedacht und bearbeitet.

Nachhaltigkeitsrat [5] - Der 2016 eingerichtete Nachhaltigkeitsrat ist eine ständige Kommission des Akademischen Senats und ist eine Plattform zur Vernetzung und zielt darauf ab, die TU Berlin insgesamt nachhaltig zu gestalten.

Mitbestimmungsgremien auf einen Blick [6] - Die TU Berlin ist eine demokratischen Universität die im wesentlichen durch 21 Gremien der Akademischen Selbstverwaltung gestaltet wird. Alle Mitglieder sind gehalten, sich hochschulpolitisch einzubringen und mitzubestimmen.

Nachhaltigkeitsbericht - Seit 1995 gibt die TU Berlin einen jährlichen Umweltbericht heraus, der bereits über reine Umweltthemen hinausgeht. Diese Entwicklung wird mit einer kompletten Überarbeitung aufgegriffen und ab 2020 erscheint ein Nachhaltigkeitsbericht.

Nachhaltigkeitswettbewerb [7] - Das Präsidium hat einen offenen Wettbewerb dotiert mit 200.000 Euro zur Umsetzung von Ideen zur Nachhaltigkeit ins Leben gerufen. Angesprochen waren alle Mitglieder der Universität. 34 innovative Konzepte wurden eingereicht, 17 davon hat eine Jury ausgewählt.

Fridays for Future [8] - Studierende der TU Berlin bringen sich aktiv in die Klimabewegung ein und unternehmen konkrete Schritte für eine klimaneutrale TU Berlin.

Scientists for Future [9] - Beschäftigte der TU Berlin bringen sich aktiv in die Klimabewegung ein und unternehmen konkrete Schritte für eine klimaneutrale TU Berlin.

 

 

 

 

 

 

Aktuelles - n - mitbestimmen und gestalten

Entwicklung nachhaltiger Forschung und Lehre an der TU Berlin [10]

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Eine Quantifizierung der Entwicklung mit statistischen Methoden unterliegt zwangsläufig einer gewissen Ungenauigkeit. Sowohl eine Einstufung als nachhaltiges Element als auch die Auswahl unterliegt subjektiven Kriterien. Bei der vorliegenden Auswertung wurde mit Hilfe eines Thesaurus mit deutschen und englischen Begriffen zur Nachhaltigkeit Titel und Kurzbeschreibung von Projekten oder Veranstaltungen gescannt und damit eine Zuordnung vorgenommen. Im Umweltbericht 2015 der TU Berlin, Seite 14, wird die Methode kritisch beleuchtet.

Der Anteil nachhaltiger Forschungsprojekte schwankt mit einer üblichen Streuung um ca. 15% an der Anzahl aller Projekte. Die Schwankungen erklären sich durch begrenzte Projektlaufzeiten. Der Einbruch im Jahr 2016 durch Auslaufen eines Sonderforschungsbereiches und etlicher Teilprojekte des Climate-KIC kann langsam wieder kompensiert werden, meist durch viele Einzelprojekte oder kleinere Projektverbünde.

Die nachhaltige Lehre eilt der Forschung naturgemäß mit knapp 6% Anteil an allen Lehrveranstaltungen nach. Ergebnisse aus Projekten fließen nicht sofort in die Lehre ein, darüber hinaus sind in der Lehre mit der allgemeinen Grundausbildung Veranstaltungen enthalten, die sich dem Begriff Nachhaltigkeit entziehen. Hier wird allerdings ein Impuls durch das Nachhaltigkeitszertifikat für Studierende erwartet.

Bei der Betrachtung getrennt nach Fakultäten ist erkennbar, dass naturgemäß Fakultät III (Prozesswissenschaften) und Fakultät IV (Planen Bauen Umwelt) durch die hohe ökologische Relevanz die höchsten Anteile aufweisen. Die anderen Fakultäten sind jedoch auch aktiv, insbesondere Fakultät I (Geistes- und Bildungswissenschaften) zieht nach, getrieben von besonderen Entwicklungen wie z. B. den Fachgebieten Arbeitslehre/ Ökonomie und Nachhaltiger Konsum oder Bildung für Nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft.

Bei der Lehre werden diese Unterschiede noch deutlicher. Veranstaltungen mit Nachhaltigkeitsbezug werden vor allem in den Fakultäten III und VI angeboten. 

Hier kann sich jedoch die in den Vorbemerkungen genannte Ungenauigkeit auswirken: Bei der Prüfung der Lehrveranstaltungen mit Zulassung zum Nachhaltigkeitszertifikat wurde festgestellt, dass ein messbarer Anteil (ca. 30%) der Veranstaltungen durch die Methode nicht erfasst wurde, da die Begrifflichkeiten in Titel und Kurzbeschreibung keine Zuordnung zu Nachhaltigkeitsthemen zulassen. Damit ist zu postulieren, dass die Absolutzahlen auf Grund dieses systematischen Fehlers mit Vorsicht zu genießen sind. Durch Konstanz der Methode hat allerdings die relative Betrachtung der Entwicklung über die Jahre eine hohe Aussagekraft.

Patrick Thurian, patrick.thurian@tu-berlin.de [13] - Jörg Romanski, joerg.romanski@tu-berlin.de [14] 

 

 

Nachhaltigkeitsportal im Aufbau - bitte ergänzen! [15]

Dies ist nur ein erster Aufschlag und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Nachhaltigkeitsberichtserstattung an der TU Berlin ist bewusst als partizipativer Prozess gestaltet. Reichen Sie daher gerne ihre Berichte ein und helfen sie diese Portal sukzessive zu erweitern, so dass das vielfältige Engagement der TU Berlin gut abgebildet wird. Geben sie auch gerne Überarbeitungsvorschläge. Bericht/Vorschlag einreichen [16].

 

 

Berlin University Alliance plant neues Zentrum zum Klimawandel [17]

Lupe [18]

Die Berliner Universitäten unterstützen Deutschland und Europa zum schnellen Handeln durch den Aufbau einer Wissenschaftsplattform.

Die Bewegung „Fridays for Future“ hat einmal mehr deutlich gemacht, wie groß der politische und gesellschaftliche Handlungsdruck beim Thema Klimawandel ist.  Die Partnerinnen der Berlin University Alliance – die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin und die Charité – Universitätsmedizin Berlin – haben es sich zur Aufgabe gestellt, globale Herausforderungen zu adressieren. Durch die Förderung von interdisziplinären Forschungsansätzen und die Vernetzung über die Grenzen der Universitäten hinweg wollen sie sich gemeinsam engagieren. Die Universitäten führen bereits Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von „Fridays for Future“ über mögliche Formen der Zusammenarbeit und der Verknüpfung mit der „Scientists for Future“-Bewegung.  Darüber hinaus wollen die Häuser am Wissenschaftsstandort Berlin neue Möglichkeiten für Forscherinnen und Forscher schaffen, um zu wissenschaftlichen Lösungsansätzen für globale Herausforderungen beizutragen.

Die Präsidentin und die Präsidenten der Berliner Universitäten Prof. Dr. Dr. Sabine Kunst, Prof. Dr. Günter M. Ziegler, Prof. Dr. Christian Thomsen sowie der Vorstandsvorsitzende der Charité Prof. Dr. Karl Max Einhäupl geben gemeinsam folgende Stellungnahme ab:

„Die Auswirkungen des globalen Klimawandels anzugehen, erfordert die Expertise unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen über institutionelle Grenzen hinweg. In der Berlin University Alliance wollen wir gemeinsam die Dichte und Diversität von Forschungsthemen sowie von Expertinnen und Experten am Standort Berlin vernetzen und gesellschaftlich relevante Lösungen erarbeiten. Wir begreifen dies als die Verantwortung der Wissenschaft und möchten zudem das Vertrauen der Gesellschaft gegenüber wissenschaftlichen Fakten stärken. Dazu planen wir ein neues Berliner Forschungszentrum, in dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen zum Thema Klimawandel auf einer gemeinsamen Plattform forschen werden. Diese Initiative wird bereits von einigen Wirtschaftsunternehmen und weiteren Organisationen unterstützt. Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft müssen jetzt gemeinsam tragfähige Strategien entwickeln und die Dringlichkeit des weltweiten Klimaschutzes adressieren.“

https://www.tu-berlin.de/?206691 [19] 

 

 

Klimawandel: Deutliche Positionierung zur Fridays for Future-Bewegung [20]

Lupe [21]

Mit der Aktivität der Fridays for Future-Bewegung hat sich auch die Wissenschaft mit den Scientists for Future positioniert. Über 26.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Forderungen der Schülerinnen und Schüler mit den drei Grundaussagen

  • Ja, es ist ein akutes Handeln nötig
  • Ja, es ist technisch umsetzbar und
  • Ja, es ist finanzierbar

wissenschaftlich untermauert. Eine eindeutige Positionierung hat dabei auch die leitende Ebene der TU Berlin eingenommen. Der Präsident, Herr Prof. Thomsen, hat dazu mehrere Essays u. a. in der Tagespresse veröffentlicht und an vorderster Linie der Klimaschutzdemonstrationen teilgenommen.

https://www.pressestelle.tu-berlin.de/menue/tub_medien/newsportal/innenansichten/2019/fridays_for_future/ [22]

https://www.pressestelle.tu-berlin.de/menue/tub_medien/newsportal/innenansichten/2019/fridays_for_future_2/ [23] 

 

 

Regenbogenflagge zur Pride Week [24]

Lupe [25]

Anlässlich der Pride Weeks in Berlin weht jedes Jahr die Regenbogenflagge vor dem Hauptgebäude der TU Berlin. Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der TU Berlin, sagt: „Diversität ist ein wesentliches Merkmal einer Universität. Daher beteiligen wir uns sehr gerne an der berlinweiten Aktion und setzen mit dem Hissen der Regenbogenflagge ein Zeichen für Toleranz und Vielfältigkeit. Homo- und Transphobie dürfen auch an Universitäten keinen Platz finden. Durch unsere Teilnahme an der berlinweiten Aktion und mit dem Hissen der Regenbogenflagge setzen wir ein Zeichen für Toleranz und Vielfältigkeit und gegen Homo- und Transphobie.“

Im Jahr 2017 wurde die Flagge von Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der TU Berlin, Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, sowie dem Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbands Berlin Brandenburg (LSVD) Jörg Steinert gemerinsam gehisst. Im Folgejahr 2018 wurde die Flagge von Kilian Flade, Student im Master „Stadt- und Regionalplanung“ an der TU Berlin, und dem Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbands Berlin Brandenburg (LSVD) Jörg Steinert gehisst. Kilian Flade hat im Pride-Monat Juli auch für eine Woche den Instagram-Account der TU Berlin übernommen. Während seines „Instatakeovers“ gibt er Einblicke in den Alltag als Student und studentische Beschäftigter am Fachgebiet Denkmalpflege und zeigt, wie (queeres) Leben an der TU Berlin aussieht.

Mit dem Hissen der Regenbogenflagge werden in Berlin traditionell die Pride Weeks eingeläutet. Auf Initiative des LSVD BerlinBrandenburg wurden im Jahr 1996 erstmals die Rathäuser von Schöneberg, Tiergarten und Kreuzberg beflaggt. Seitdem zeigen von Jahr zu Jahr mehr und mehr Bezirke Flagge. Außerdem schlossen sich zahlreiche Unternehmen, Verbände und andere Berliner Einrichtungen der Aktion an. Die Regenbogenflagge wird mittlerweile an über 100 offiziellen Standorten in Berlin gehisst.

http://www.tu-berlin.de/?187081 [26]

 

 

Globale Verantwortung der TU Berlin - Strategiepapier [27]

Die TU Berlin hat ein Strategiepapier zur Zusammenarbeit mit dem „Globalen Süden“ verabschiedet. Sechs kooperative Forschungsprojekte sind ausgewählt.

Das Spektrum der internationalen Aktivitäten der TU Berlin weitet sich, die Internationalisierung schreitet voran. Nach dem Erwerb des Re-Audit-Zertifikats „HRK-EXPERTISE Internationalisierung“ der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) im Frühjahr 2019 füllen nun weitere aktuelle Maßnahmen diesen Prozess mit Leben.

In dem Mitte des Jahres 2019 verabschiedeten Strategiepapier „Globale Verantwortung der TU Berlin“ bekennt sich die Universität unter anderem zu einer ausdrücklichen Unterstützung des „Globalen Südens“ in Forschung und Lehre im Sinne der von den Vereinten Nationen formulierten Nachhaltigkeitsziele, der Sustainable Development Goals (SDGs). Nachhaltige Lösungen für globale Herausforderungen erforderten das Zusammenwirken von Forscherinnen und Forschern mit vielfältigen Perspektiven, Ansätzen und kulturellen Hintergründen, heißt es in dem Papier. In den Fokus rückt dabei der Anstoß von Projekten, die den Aufbau von Kapazitäten sowie den Abbau von Asymmetrien zwischen dem „Globalen Norden“ und dem „Globalen Süden“ unterstützen. Ebenso soll die Kooperation von Wissenschaftler*innen für eine nachhaltige Forschung und Innovation gewährleistet werden. „Unserer Universität ist die Verteidigung der akademischen Freiheit weltweit ein besonderes Anliegen“, so die TU-Vizepräsidentin Prof. Dr. Angela Ittel, die für Strategische Entwicklung, Nachwuchs und Lehrkräftebildung zuständig ist. „Dieses möchten wir auch durch internationale Zusammenarbeit und die konkrete Unterstützung gefährdeter Wissenschaftler/innen fördern.“

Prof. Dr. Angela Ittel - vp-il@tu-berlin.de [28] -  Globale Verantwortung der TU Berlin - www.tu-berlin.de/?206763 [29] 

 

 

Leitbild für die Lehre [30]

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Mit der Verabschiedung unseres Leitbilds für die Lehre durch den Akademischen Senat im November 2018 sind die 17 SDGs zum expliziten Weiterentwicklungstatbestand von Lehre und Studium an unserer Universität geworden. 

Wo ist dieser Bezug sichtbar? Nachhaltigkeit ist ein eigener Unterabschnitt des Leitbilds: „Perspektiven der nachhaltigen Entwicklung sind integraler Bestandteil unserer Lehre. Wissenschaft muss dazu beitragen, die Lebensbedingungen zukünftiger Generationen zu sichern. Unsere Studierenden erwerben während des Studiums die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Sie sind in der Lage, Nachhaltigkeitsbezüge ihres Handelns zu erkennen und dementsprechend verantwortungsvoll entscheiden zu können. Unsere Lehrenden berücksichtigen die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen in ihrer Lehre und integrieren in geeigneter Weise Nachhaltigkeitsaspekte in ihren Lehrveranstaltungen.“ 

Doch nicht nur in diesem Unterabschnitt des Leitbilds befindet sich ein Bezug zu den SDGs. Der offene Bildungszugang ist explizit in unseren Bildungszielen und im SDG 4 „Quality Education“ benannt. „Gender Equality“ ist ebenfalls ein eigenes SDG (Nr. 5) und ein Unterkapitel des Leitbilds sowie ein Querschnittsthema der strategischen Weiterentwicklung unserer Universität. In diesem Abschnitt des Leitbilds ist auch ein Bezug zum SDG 10 „Reduced Inequalities“ vorhanden. Schließlich finden sich Beispiele der SDGs 6, 7, 9, 11, 12, 13 und 15 in den Forschungsprojekten an unserer Universität, die entsprechend unserer Bildungsziele Eingang in die Lehre finden sollten. „Ich bin überzeugt, dass der Bezug zu den SDGs sowohl in Lehre als auch in der Forschung bereits heute gut dargestellt werden kann. Für die weitere Zukunft ist natürlich ein noch stärkerer Bezug wünschenswert.“ sagt Patrick Thurian vom Strategischen Controlling der TU Berlin.

Kontakt - Patrick Thurian - Strategisches Controlling - patrick.thurian@tu-berlin.de [32]

www.tu-berlin.de/?201701 [33] 

 

 

partizipative Gestaltung des Zukunftskonzepts [34]

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Die TU Berlin stellt sich mit dem Zukunftskonzept 2018–2025 für die kommenden Jahre und Herausforderungen neu auf. Dieses soll das Selbstverständnis der TU Berlin widerspiegeln und beschreibt grundsätzlich wichtige Themen zur Entwicklung unserer Universität und unseren Weg in die Zukunft.

Erstmals in der Geschichte der TU Berlin hatten alle Mitglieder der Universität die Möglichkeit, den Entwurf des Konzeptes zu kommentieren und so ihre konstruktiven Ideen hinzuzufügen. Alle Mitglieder der TU Berlin, ob Hochschullehrende, Studierende sowie wissenschaftliche und sonstige Beschäftigte konnten somit die Zukunft der TU Berlin mitgestalten. Innerhalb von nur sechs Wochen wurde die Seite von knapp 1.000 Nutzer/innen mehr als 1.500 mal besucht. 170 Personen haben knapp 700 Kommentare abgegeben. Dabei haben sich von den Studierenden bis zu den Professor/innen alle Statusgruppen gleichermaßen aktiv beteiligt. Die Beteiligten haben im gesamten Text des Zukunftskonzeptes Anmerkungen zu folgenden Fragen gemacht: Was ist treffend beschrieben, welche Aspekte fehlen im Text, was bleibt unklar, was ist noch zu ergänzen? 

Ende September 2018 waren alle Personen, die sich registriert hatten, eingeladen, mit dem Präsidium die Kommentare zu diskutieren.

 

 

AG Partizipation [36]

Lupe [37]

In Debatten innerhalb und außerhalb der Gremien der TU Berlin, insbesondere zum Thema der Viertelparität im Erweiterten Akademischen Senat (EAS), wurde deutlich, dass sich viele Angehörige der TU Berlin Verbesserungen in der Kommunikationskultur und mehr Partizipationsmöglichkeiten wünschen.

Der Akademische Senat hat im September 2016 die Einrichtung der „AG Partizipation“ beschlossen, um die Defizite der Partizipationsmöglichkeiten der TU-Angehörigen zu erfassen, Möglichkeiten der Verbesserung bei der Mitwirkung zu erarbeiten und entsprechende Vorschläge zu unterbreiten. Die Zusammensetzung der AG ist viertelparitätisch, d. h. von jeder Statusgruppe sind jeweils drei Mitglieder und drei Stellvertreterinnen bzw. Stellvertreter vertreten. Die Sitzungen der AG Partizipation sind öffentlich. Ziel ist dabei, die TU Berlin als attraktives Lern- und Arbeitsumfeld für Angehörige aller Statusgruppen zu stärken. Dies ist eine wesentliche Grundlage einer gut funktionierenden Universität, in der sich Studierende, akademische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer sowie alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachgebiete auf Lehre und Forschung konzentrieren können und die zentralen Einrichtungen dafür gute Rahmenbedingungen schaffen.

www.guv.tu-berlin.de/partizipation/menue/ag_partizipation [38]

 

 

partizipative Gestaltung des ersten Nachhaltigkeitsberichts [39]

Lupe [40]

Schon 2015 bezeichnete die Tagespresse (TAZ, 05.07.2015) den Umweltbericht der TU Berlin als „besten, detailliertesten Nachhaltigkeitsbericht der Berliner Hochschulen“. Der seit 1995 regelmäßig erscheinende Umweltbericht besaß schon nach kurzer Zeit Nachhaltigkeitsinhalte. Mit Einführung des integrierten Managementsystems für Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz wurde seit 2002 der Bogen weiter geschlagen. Der rein ökologische Blick wurde z.B. durch Aufnahme von Berichten des Schulbüros, des Gesundheitsmanagements oder der familienfreundlichen Hochschule, seit 2016 auch durch die Berichterstattung zum Nachhaltigkeitsrat sukzessive ausgeweitet. Auch zu Forschung und Lehre wurde von Anfang an berichtet, und auch hier hat die Darstellung neben Umweltschutz (z. B. das Institut für technischen Umweltschutz seit 1978) verstärkt Nachhaltigkeitsinhalte integriert (z. B. das Fachgebiet Nachhaltiger Konsum seit 2010 oder der Studiengang Nachhaltiges Management seit 2013). 

Spätestens mit Gründung des Nachhaltigkeitsrates der TU Berlin 2016 und mit dem Beitritt der TU Berlin zu dem deutschlandweiten Hochschul-Nachhaltigkeitsnetzwerk Hoch-N im Jahr 2018 bestand der Wunsch, den Umweltbericht zu einem Nachhaltigkeitsbericht weiterzuentwickeln. Eine Arbeitsgruppe, die in regelmäßigen Workshops zusammenarbeitet, stellt eine breite Plattform der verschiedenen Statusgruppen der TU Berlin dar: Die durchweg freiwillige Mitarbeit wird von Studierenden, Wissenschaftler/innen, Mitarbeiter/innen der Forschungsabteilung und des Centre for Entrepreneurship, der Pressestelle und der Stabsstelle Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz geleistet. So ist der Nachhaltigkeitsbericht kein Bericht „über die TU“, sondern ein Bericht „von uns allen“ – von allen Mitgliedern der TU Berlin getragen.

Zu der klassischen Einteilung in die Kernkompetenzen (Lehre und Forschung) und die Unterstützungsprozesse (Betrieb und Infrastruktur) wurden die Bereiche Nachhaltigkeitspolitik und Transfer im Bericht gestärkt. Gleichzeitig wird mit einem Schwerpunktthema herausragende Arbeit in Hinsicht auf die Nachhaltigkeit gewürdigt. Beiträge werden dabei von den Beschäftigten angefordert, die die Inhalte selbst bearbeiten. So wird ein höchstes Maß an Partizipation erreicht.

www.nachhaltigkeitsrat.tu-berlin.de/menue/nachhaltigkeitsbericht [41]

 

 

Sprechstunden, offene Gesprächsrunden und runde Tische des Präsidiums [42]

Lupe [43]

Die TU Berlin soll gemeinsam von allen Mitgliedern gestaltet werden. Um für Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein offenes Ohr zu haben, bietet das Präsidium deshalb allen Universitätsmitgliedern in regelmäßigen Abständen Sprechstunden und offene Gesprächsrunden für einen konstruktiven Dialog an. In den Sprechstunden wird auch der Raum gegeben, persönliche Anliegen vertraulich zu besprechen und gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten. Zusätzlich wird in regelmäßigen Abständen zu einem Runden Tisch mit dem Präsidenten und gegebenenfalls anderen Mitgliedern des Präsidiums eingeladen. In themen- und zielgruppenorientierten Gesprächen soll der direkte Kontakt zwischen Präsident, dem Präsidium und TU-Mitgliedern ermöglicht und zusammen ein Raum des offenen Austauschs für Probleme und Anregungen geschaffen werden.

www.tu-berlin.de/?82427 [44]

 

 

Kodex des Akademischen Senats [45]

Lupe [46]

Der Akademische Senat der TU Berlin hat in seiner Klausurtagung im April 2017 über Ziele, Inhalte und Form der gemeinsamen Arbeit beraten. Der daraus entwickelte Kodex richtet sich an den Grundwerten der Toleranz, Akzeptanz und des Verständnisses von Vielfalt unserer Mitglieder aus. Er wurde erarbeitet, um ein produktives Arbeitsklima zu fördern und um Anhaltspunkte für einvernehmliche Lösungen zu finden, besonders dann, wenn unterschiedliche Herangehensweisen und Ziele in gemeinsamen Entscheidungen integriert werden müssen. Er soll zur weiteren Entwicklung und Festigung eines Kulturwandels beitragen, der gegenseitige Wertschätzung aller Mitglieder der TUB vermittelt. 

www.guv.tu-berlin.de/fileadmin/ref23_ag-partizipation/Codex.pdf [47]

 

 

Bündnis gegen Homophobie [48]

Lupe [49]

Ein Zeichen für Vielfalt und Gleichstellung setzt die TU Berlin mit dem Beitritt zum Bündnis gegen Homophobie. Im Rahmen der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ unter Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters, Michael Müller, unterstützt die TU Berlin den Zusammenschluss aus über 100 Organisationen, Initiativen und Institutionen aus Wirtschaft, Sport und Kultur mit dem Ziel, gegen jegliche Form von Diskriminierung einzutreten und sich für einen wertschätzenden und respektvollen Umgang mit Verschiedenartigkeit an der Universität einzusetzen.

www.tu-berlin.de/?200995 [50]

 

 

Nachhaltigkeitswettbewerb [51]

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Im Oktober 2017 hat der Nachhaltigkeitsrat im Auftrag des Präsidenten der TU Berlin einen offenen Wettbewerb zur Umsetzung von Ideen zur Nachhaltigkeit an der TU Berlin ins Leben gerufen. Der Wettbewerb war insgesamt dotiert mit 200.000 €. Bewerben konnten sich alle Mitglieder der Universität mit Projektideen. Insbesondere wurden Projekte von Studierenden gewünscht und es fand eine intensive Antragsberatung statt, da die Projektteams umsetzungsorientierte Projekte auf den Weg bringen sollten. 34 innovative Konzepte wurden eingereicht, 17 davon hat die aus dem Nachhaltigkeitsrat besetzte Jury ausgewählt. Sie erhielten vom Präsidium eine Förderung für die Laufzeit von einem Jahr, mit der sie ihre Projektideen umsetzen konnten. Im Rahmen der TU-Veranstaltungen zur Europäischen Nachhaltigkeitswoche im Juni 2018 wurden die Projekte im Lichthof der TU Berlin der Universitätsöffentlichkeit vorgestellt. In den Folgemonaten starteten die Projekte und im Sommer 2019 war der überwiegende Teil abgeschlossen. 

Nahezu alle Projekte sind in die Lehre eingebunden – teils auch in Lehrprojekte, bei denen die Studierenden selbstverantwortlich lehren (wie bei den Projektwerkstätten). Die Projekte wurden themenorientiert untereinander vernetzt, so dass sich möglichst große Synergien in der Umsetzung und Bekanntmachung erzielen ließen. So wurden einige Projekte gefördert, die sich im Außenraum niederschlagen: Campusgärten, Obstbaumpflanzungen mit Lehrpfad, selbstentworfenes Campus-Mobiliar. Eine andere Projektgruppe hat verschiedene Ideen rund um Fahrradmobilität entwickelt: Lastenräder, eine Ladestation aus recycelten Akkus und die Entwicklung eines Fahrradkonzepts für den Campus gehörten hierzu. In der Lehrkräftebildung ist die Idee eines Energie-Entdeckerhäuschens entstanden, das Jugendlichen die Mühsal der Energieproduktion und den dadurch realisierbaren Gerätegebrauch aktiv veranschaulicht. Auch ein CO2-Zähler wurde von einem Fachgebiet etabliert und wird sukzessive mit Daten gespeist, die u.a. über Abschlussarbeiten ermittelt werden. Ebenso konnte der Aufbau eines Schulgebäudes in Indien unter Beteiligung und Qualifizierung der Menschen vor Ort mit dem Wettbewerb unterstützt werden. Weitere Projektideen entstehen in Lehrveranstaltungen, die durch den Wettbewerb inspiriert wurden. 

Der Wettbewerb ist als großer Erfolg anzusehen. Es konnte ein großer Kreis von beschäftigten und Studierenden aus den unterschiedlichsten Fakultäten erreicht werden. Nicht zuletzt um auch Studierende, die bisher weniger mit Nachhaltigkeitsthemen in Kontakt gekommen sind, zu erreichen, wurde auch einer großen Gruppe von Studierenden verschiedener Studienrichtungen, die gemeinsam einen Rennwagen entwickeln, der Umstieg auf einen elektrischen Antrieb ermöglicht – verbunden mit der Bedingung, Nachhaltigkeitsüberlegungen in alle Bereiche und verbundenen Lehrveranstaltungen einzubringen. 

Viele Projekte werden in der Zukunft auf dem Campus sichtbar sein und bleiben und haben dauerhafte Impulse in studentische Lehrveranstaltungen aber auch in Vorlesungen erzeugt. Auch auf der Langen Nacht der Wissenschaften 2019 wurden Ergebnisse davon präsentiert. Eine filmische Begleitung der Startphase ist unter youtu.be/xQUL_jBfqck [53] abrufbar. Weitere Ergebnisse wurden über die Pressestelle, den Nachhaltigkeitsrat und die Beteiligten des Wettbewerbs in naher Zukunft vielfältig dargestellt.

www.tu-berlin.de/?193228 [54]

 

 

Hochschulnetzwerk Hoch N [55]

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Die TU hat sich in ihrem Leitbild dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtet. Um dieses Ziel zu bekräftigen, hat das Präsidium beschlossen, dem Partnernetzwerk HochN beizutreten. 

HochN ist ein deutschlandweites Netzwerk von Menschen und Institutionen, welches sich für die nachhaltige Entwicklung der deutschen Hochschullandschaft einsetzt. Um dem Partnernetzwerk beitreten zu können, müssen neben formalen und strukturellen auch inhaltliche Kriterien erfüllt sein. U.a. wird ein Nachhaltigkeitsbericht vorausgesetzt, weshalb der jährliche TU-Umweltbericht entsprechend ergänzt und im Aufbau angepasst wird. Ein Gremium, welches sich dem Thema explizit widmet, was die TU mit ihrem in 2016 eingerichteten Nachhaltigkeitsrat erfüllt, ist ebenfalls Bedingung für einen Beitritt. Zu den inhaltlichen Kriterien zählt ein erkennbares gesamtinstitutionelles Engagement für Nachhaltige Entwicklung aus den Handlungsfeldern Nachhaltigkeitsberichterstattung, Governance, Lehre, Forschung, Betrieb und Transfer.

Mit dem Beitritt zum Partnernetzwerk HochN kann das an der TU Berlin gut aufgestellte Thema „Nachhaltigkeit“ nochmals sichtbarer verankert werden. 

www.nachhaltigkeitsrat.tu-berlin.de/menue/nachhaltigkeitsrat/hochn_netzwerk/ [57]

 

 

Nachhaltigkeitsrat der TU Berlin [58]

Lupe [59]

In Ergänzung zu den zwei ständigen Kommissionen des Akademischen Senats für Forschung und Lehre, wurde 2016 eine dritte ständige Kommission eingerichtet: der Rat für Nachhaltige Entwicklung der TU Berlin. Dieser soll die vielfältigen bestehenden Strukturen der TU Berlin nicht ersetzen, sondern durch den Nachhaltigkeitsrat wurde ein Rahmen geschaffen, in dem sich motivierte und engagierte Universitätsmitglieder einbringen können, um gemeinsam die nachhaltige Entwicklung mitzugestalten und Präsidium und Akademischen Senat zu beraten. Durch die Einrichtung eines Nachhaltigkeitsrats greift die TU Berlin aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen auf, wie die Verabschiedung der Sustainable Development Goals durch die Vereinten Nationen im September 2015, und macht sie in einem universitären Kontext nutzbar. Der Nachhaltigkeitsrat ist paritätisch mit jeweils zwei Mitgliedern pro Statusgruppe besetzt. Hinzu kommen drei externe Mitglieder, die relevante Impulse in die Arbeit des Nachhaltigkeitsrats einbringen.

nachhaltigkeitsrat@tu-berlin.de [60] - www.nachhaltigkeitsrat.tu-berlin.de [61]

 

 

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