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Engagement von Studierenden

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Engagement von Studierenden

Die Nachhaltigkeitsziele werden schließlich auch durch die verschiedenen studentischen Projekte und Initiativen widergespiegelt, die das Nachhaltigkeitsverständnis der Technischen Universität Berlin mit ihren Ideen und Aktionen prägen, gestalten und weiterentwickeln. 

Seit Jahren unterstützt die TU Berlin studentisches Engagement mit Nachhaltigkeitsbezug in diversen Bereichen, wie etwa in den technischen Bereichen der Gesundheitstechnik, dem Klimaschutz oder der Förderung Erneuerbarer Energien aber auch in gesellschaftlichen Bereichen wie der Inklusion benachteiligter Menschen. Mit ihren vielen Angeboten bietet die TU Berlin damit ihren Studierenden ein breites Spektrum an Beteiligungsmöglichkeiten, um ökologische und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. 

Im Folgenden werden einige dieser herausragenden studentischen Modellprojekte vorgestellt, deren Aktionen das fortschrittliche Bild der Technischen Universität Berlin besonders mitprägen.

Nachhaltigkeitsportal im Aufbau - bitte ergänzen!

Dies ist nur ein erster Aufschlag und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Nachhaltigkeitsberichtserstattung an der TU Berlin ist bewusst als partizipativer Prozess gestaltet. Reichen Sie daher gerne ihre Berichte ein und helfen sie diese Portal sukzessive zu erweitern, so dass das vielfältige Engagement der TU Berlin gut abgebildet wird. Geben sie auch gerne Überarbeitungsvorschläge. Bericht/Vorschlag einreichen.

 

 

Fridays for Future / Students for Future - Engagement auf dem Campus

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Die Teilnahme von Millionen Menschen am globalen Klimastreik, der am 20. September 2019 stattfand, hat deutlich gemacht, dass die Anliegen der Fridays for Future (FfF) Bewegung immer mehr Gehör in der Gesellschaft finden. FfF ist eine studentische Initiative, die den Spirit und das Engagement der FfF-Bewegung an unsere Universität bringen möchte. Dabei geht es nicht allein darum, mit kreativen Aktionen auf dem Campus für die Freitagsdemonstrationen der FfF Bewegung zu mobilisieren. Vielmehr tritt FfF aktiv in den Dialog mit der Hochschulleitung, um die Universität nachhaltig und klimafreundlich zu gestalten.

Im Juni 2019 wurden von der Studierendenschaft Forderungen auf einer von FfF organisierten und durchgeführten Vollversammlung erarbeitet. Diese beinhalten unter anderem das Erreichen der Klimaneutralität der TU Berlin bis 2035 sowie die Förderung von Bildungsangeboten im Bereich der Klimawissenschaften. In regelmäßigen Gesprächsrunden mit dem Präsidium werden die Forderungen der Studierendenschaft seitdem von FfF verhandelt und umgesetzt. Durch ihre Arbeit trägt die Fridays for Future-Gruppe der TU Berlin zur Erreichung verschiedener Nachhaltigkeitsziele bei, wie etwa die Nachhaltigkeitsziele 7 „Erneuerbare Energien“, 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“ sowie 17 „Partnerschaften, um die Ziele zu erreichen.“

Im Hinblick auf die Dringlichkeit der ökologischen Krise zeigt sich deutlich die Wichtigkeit des Auftrages an die Hochschulen, „als Zentren demokratischer Kultur […] zur produktiven Diskussion um die Bewältigung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen“  beizutragen. Als Studierende erwarten wir von der TU Berlin, diesem Auftrag nachzukommen und ein entsprechendes Bildungsangebot aufzubauen. Einen wichtigen Aspekt unseres Engagements bildet hierbei die Ringvorlesung „TU Berlin for Future“, welche von uns initiiert wurde und nun im Oktober mit einem vielfältigen Programm und unter großem Andrang seitens der Studierenden starten konnte. Große Unterstützung für unser Anliegen erhielt FfF von den Scientists for Future, die ebenfalls an der TU Berlin aktiv sind.

fridaysforfuture.guv.tu-berlin.de/ - www.facebook.com/fridaysforfuture.tuberlin/ 

 

 

Charlie‘s Campus Filmclub

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Als Freunde und Freundinnen des zeitgenössischen und klassischen Popkultur-Kinos, hat sich das Unikino der TU, Charlies’ Campus Filmclub, zum Ziel gemacht hat, dieses Kulturgut für Studierende in Hörsälen vorzuführen. 

Die Gestaltung eines relevanten Spielplans, welcher auch für ein breit gefächertes Publikum interessante Filme bietet und dessen Umsetzung ist eine der großen Herausforderungen in jedem Semester. Dabei liegt dem Filmclub die Bewahrung der Work-Life-Balance und die Bildung durch zeitgenössische Bewegtbilder abseits des Kolloquiums der jeweiligen Studiengänge, genauso am Herzen wie das Schaffen einer gemeinschaftlichen Atmosphäre während des Films. Bezogen auf die globalen Nachhaltigkeitsziele setzt sich der Filmclub insbesondere für die Nachhaltigkeitsziele 5 „Gleichberechtigung und Geschlechtergleichheit“ und 12 „Nachhaltiger Konsum“ ein. In den Jahren 2017 und 2018 führte die Vereinigung erfolgreich eine Vielzahl an Filmabenden in Kooperation mit dem Nachhaltigkeitsrat, der Zentraleinrichtung Moderne Sprachen der TU-Berlin sowie dem Forum Dialog & KULTURHAUS Berlin vor. Weitere Kooperationspartner waren Greenpeace, Amnesty International sowie der AStA der TU.

Als besonderen Erfolg verzeichnete die Vereinigung im Wintersemester 2017/2018 das Füllen des Audimax mit über 800 Besuchern zur Sondervorstellung der Feuerzangenbowle sowie über 500 Gäste zu Female Pleasure.

In Zusammenarbeit und unter dem Dach der TU-Berlin ist das Unikino Teil eines vielfältigen Angebots zur Gestaltung und Bereicherung des Studentenlebens mit Gemeinschaft, Gleichheit und kultureller Bildung.

 - www.unikino.tu-berlin.de - www.facebook.com/Filmclub.TU 

 

 

SEI - Sozial engagierte Ingenieur*innen

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Die Idee zu SEI (Sozial Engagierte Ingenieur*innen) entstand im Frühjahr 2017. Studierende aus dem Fachbereich Medizintechnik der TU Berlin organisierten sich, um mit Menschen in Kontakt zu treten, welche tagtäglich auf Medizintechnik angewiesen sind.  

Bei SEI haben Studierende die Möglichkeit, einen praxisnahen Bezug zur Medizintechnik zu erfahren und die akademische Vorbildung im Rahmen von Projekten praktisch umzusetzen. Dazu werden Lösungswege für individuelle medizintechnische Herausforderungen erarbeitet, die ein breites und interdisziplinäres Spektrum an Ingenieurwissenschaften, wie Konstruktion, Elektrotechnik oder Informationstechnik, abdecken. Das gemeinsame Ziel ist es, die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung zu verbessern. 

Bisherige Projekte umfassten:

  • die Unterstützung eines blinden Studenten durch eine Softwareeinrichtung, die die Interaktion seines Screenreaders „JAWS“ mit dem Statistikprogramm „SPSS“ erlaubt 

  • die Entwicklung eines Handschalters für einen Patienten mit apallischem Syndrom zur Steuerung eines MP3-Players im Rahmen einer physiotherapeutischen und logopädischen Therapie 

  • die Konstruktion eines Dressursattels für eine beidseitig oberschenkelamputierte Dressurreiterin 

  • die Einrichtung und Installation eines Tablets inklusive Sprachassistent und Tablethalterung für einen Neglectpatienten und 

  • weitere Projekte zur Trainingsmotivation und technischen Unterstützung von Menschen mit Lähmungen infolge von Schlaganfall oder ALS-bedingtem Locked-in-Syndrom 

Aktuelle Projekte sind auf der Internetseite der Initiative zu finden und u beschäftigen sich z.B. mit::

  • der Anpassung einer Outdoorschaukel für ein Mädchen mit eingeschränkter Stützmuskulatur und starker Skoliose oder

  • der motorisierten Ansteuerung einer Kameralupe, die ein Student während der Universitätsveranstaltungen zur Vergrößerung der Tafelbilder nutzt

Im Hintergrund laufen Verständigungen mit möglichen Partnern und sozialen Trägern, aus denen weitere Projekte entstehen sollen. SEI baut hierzu ein studiengang- und semesterübergreifendes Netzwerk auf, sodass die Arbeit auch von Studierenden der Folgesemester fortgeführt wird. SEI ist außerdem Ansprechpartner für Menschen, die selbst individuelle medizintechnische Hilfe benötigen oder solche Menschen kennen, deren Lebensqualität SEI durch ehrenamtliche Projektarbeit verbessern kann.

 - www.medtech.tu-berlin.de/menue/studierendeninitiative 

 

 

Zwille - Offen für alle die offen sind

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Die Zwille ist eine Gruppe von Studis und Nicht-Studis, von denen einige früher als Hippies gegolten hätten und die einem alle schnell ans Herz wachsen. Das Motto der Zwille lautet "Offen für alle, die offen sind". Deshalb sind alle in der Zwille willkommen, die ein Gewisses Maß an Weltoffenheit und Toleranz mitbringen.

In der Initiative Zwille findet zuverlässig die vegane offene Küche, auch Zwokü genannt statt. Die Zwokü ist ein organisiertes Mittagessen von Studierenden für Studierende, wobei die Gerichte aus überwiegend geretteten Lebensmitteln zubereitet und dazu noch kostenfrei angeboten werden. Da die Zwille im Berichtszeitraum im Exil plenierte fand die Zwokü aufgrund der Schwierigkeiten dieser provisorischen Räumlichkeiten nur jeden zweiten Mittwoch statt. Dieser ungewollte Raumtausch ging dem unangekündigten Rauswurf der Zwille durch die Universitätsleitung zuvor. Dank der zahlreichen Gespräche mit der Universitätsleitung werden nun in Zukunft neue Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, so dass die Tradition nun wieder jeden Mittwoch stattfinden kann.

Neben der Zwokü finden noch zahlreiche andere nachhaltige Projekte statt, wie zum Beispiel den regelmäßig stattfindenden Upcycling Workshop oder die Wurmkiste. Dabei wird z.B. der Biomüll vorverdaut und die wertvoll gewonnene Terra Preta für weitere botanische Projekte initiativenübergreifend weiterverwendet.

AStA Umweltreferat -  - https://asta.tu-berlin.de/asta/umwelt 

 

 

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