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n - erforschen und entwickeln

Die Technischen Universität Berlin hat eine - auch historisch begründete - besondere Verantwortung gegenüber der Natur und den Menschen. In diesem Sinn baut die Forschung der TU Berlin auf der Vielfalt der Gesellschaft auf und dient ausschließlich zivilen Zwecken. Die TU Berlin bearbeitet in ihrer Forschung die gesellschaftlichen Herausforderungen, mit dem Ziel zu einer nachhaltigen Entwicklung und dem Frieden beizutragen.

Neben einer einzelwissenschaftlichen Forschung fördert die TU Berlin eine starke interdisziplinäre Vernetzung, so dass Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften gemeinsam mit Geistes-, Sozial-, Planungs- und Wirtschaftswissenschaften Grundlagen- und Anwendungsforschung betreiben. Durch diese enge Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg stellt sich die TU Berlin bereits den gesellschaftlichen Herausforderungen. Zugleich weitet die TU Berlin ihre transdisziplinäre Forschung aus und identifiziert gemeinsam mit gesellschaftlichen Akteuren konkrete gesellschaftliche Herausforderungen und erarbeitet gemeinsam Lösungen. Hierdurch trägt die TU Berlin unmittelbar zu einer sozial-ökologischen Transformation der Gesellschaft bei. Im gleichen Sinn setzt sich die TU Berlin für Citizen Science ein, so dass Laien gemeinsam mit Wissenschaftler_innen Grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung betreiben.

Bereits seit den 1970ern werden an der TU Berlin durch umfassende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten die technischen Grundlagen für eine Energiewende gelegt. Hierauf aufbauend haben Mitglieder der TU Berlin ihr Wissen z. B. über Windkraftanlagen genutzt, um durch Ausgründungen die Energiewende direkt in die Tat umzusetzen. Auch heute erforschen und entwickeln Mitglieder der TU Berlin ganz unterschiedliche Produkte und Prozesse, die durch das Centre for Entrepreneurship gefördert werden, um ganz praktisch zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Neben einer nachhaltigen Energieerzeugung befassen sich Mitglieder der TU Berlin auch mit Energiespeicherung, -transport, und -wirtschaft. Auch viele weitere gesellschaftliche Herausforderungen werden in ähnlicher Breite an der TU Berlin bearbeitet, z.B. Landwirtschaft, Ernährung, Gesundheit, Bildung, Geschlechtergleichheit, Wasserversorgung, Arbeitswelt, Wirtschaftswelt, Landräume, Stadträume, Mobilität, Produktion, Konsum, Ökologie, Klimaschutz und friedliches, diskriminierungsfreies Zusammenleben. Insgesamt trägt die TU Berlin damit durch ihre Forschung zum Erreichen aller 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bei.

 

Fachgebiete - Eine Vielzahl an Fachgebieten haben einen Fokus auf nachhaltige Entwicklung, so dass die TU Berlin insgesamt alle 17 Nachhaltigkeitsziele adressiert.

Zentren, Einheiten, Stelle etc. - Neben den Fachgebieten haben viele weitere Organisationseinheiten einen Fokus auf Nachhaltigkeit, wie zum Beispiel das Center for Entreprenureship, die Zentraleinrichtung wissenschaftliche Weiterbildung/Kooperation sowie das Zentrum für Technik und Gesellschaft.

Forschungsprojekte - In unzähligen Forschungs-/Verbundprojekten und Initiativen mit regionalen, nationalen, europäischen und globalen Partnern tragen die Forschenden der TU Berlin zu einer nachhaltigen Entwicklung in Theorie und Praxis bei.

Transferprojekte und Ausgründungen - Die TU Berlin leistet einen ausschlaggebenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Gesellschaft als Ganzes in dem sie Forschende gezielt beim Transfer und Ausgründungen unterstützt.

Preise, Auszeichnungen, Anererkunngen etc. - Forscher_innen der TU Berlin werden regelmäßig für ihre Arbeiten im Bereich der Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

 

 

 

 

 

 

Aktuelles - n erforschen und entwickeln

Nachhaltigkeitsportal im Aufbau - bitte ergänzen!

Dies ist nur ein erster Aufschlag und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Nachhaltigkeitsberichtserstattung an der TU Berlin ist bewusst als partizipativer Prozess gestaltet. Reichen Sie daher gerne ihre Berichte ein und helfen sie diese Portal sukzessive zu erweitern, so dass das vielfältige Engagement der TU Berlin gut abgebildet wird. Geben sie auch gerne Überarbeitungsvorschläge. Bericht/Vorschlag einreichen.

 

 

Digitalisierung und Nachhaltigkeit - TU Dialogplattform - Ideenkonferenz 2018

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Im Frühjahr 2018 hat die Ideenkonferenz „Digitalisierung und Nachhaltigkeit: win/win oder win/ lose“ im Robert-Koch-Forum stattgefunden. Sechs unserer sieben Fakultäten haben sich auf ein experimentelles Format eingelassen, bei dem sie gemeinsam Forschungsideen entwickeln und neue Verbundprojekte initiieren konnten. Das Ergebnis lässt sich sehen: Vier bis fünf konkrete Verbundinitiativen sind entstanden, für die bereits nächste Schritte auf dem Weg zur Antragseinreichung vereinbart wurden. Der Erfolg dieser Konferenz ist jedoch nicht nur an der Anzahl möglicher Verbundprojekte zu bemessen. Denn mit der Ideenkonferenz wurden auch Kreativitäts- und Workshopmethoden eingesetzt, die bei den Beteiligten besonders positiv angenommen wurden und die zukünftig systematischer im Portfolio der TU-Dialogplattform angeboten werden sollen. Der Konferenz kann aber auch ein weiterer Erfolg attestiert werden: Mit dem Thema Digitalisierung und Nachhaltigkeit positionieren wir uns im Sinne des Gründungsauftrages der TU Berlin. Hier sichtbarer und eine Vorreiterin zu werden, wenn es darum geht, die Digitalisierung als Potenzial für eine nachhaltige Gesellschaft voranzutreiben, ist der eigentliche Gewinn dieser Veranstaltung.

www.dialogplattform.tu-berlin.de

 

 

Solar Powers e.V. - Solarenergie an der TU Berlin

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Das zentrale Ziel des gemeinnützigen Vereins Solar Powers e.V. und der dazugehörigen, selbstentwickelten Lehrveranstaltungen „Projektlehre Photovoltaik“ und „Erneuerbare für die TU? – Solar Powers“ ist es, den Ausbau der Solarenergie an der TU Berlin voran zu treiben, eine sinnvolle Verknüpfung zu Lehre und Forschung herzustellen und damit einen Beitrag zur Energiewende und zur Versorgung der TU Berlin mit „grünem Strom“ zu leisten. 

Der Verein besteht offiziell seit 2015 und ist eine „Ausgründung“ aus dem Energieseminar. Er wird im Wesentlichen von Studierenden der TU getragen. Eine erste Photovoltaik-Anlage wurde bereits auf dem Dach der Universitätsbibliothek erfolgreich in Betrieb genommen. Die aktuellen Leistungsdaten des Stromertrags können auf der Webseite des Vereines (www.solarpowers.de) eingesehen werden. Durch das Engagement des Vereins und seiner Projekte liegt nahezu für jedes Gebäude des Campus Charlottenburg ein Entwurf für Photovoltaikanlagen inklusive Auslegungsplan und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vor. Darüber hinaus beteiligt sich der Verein an Aktivitäten des Nachhaltigkeitsrats, wie bspw. der Nachhaltigkeitswoche, und an der Stromversorgung von Klimacamps. 

Beim Deutschen Solarpreis 2018 wurde der Verein in der Kategorie „lokale und regionale Vereine/Gemeinschaften“ geehrt und als einer der drei Gewinner für das Bürgerenergieprojekt des Jahres 2018 ausgewählt.

Solar Powers e.V. -  - www.solarpowers.de 

 

 

Alles im Fluss - Schutz der Berliner Gewässer durch Vermeidung von Einwegverpackungen

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kubus arbeitet seit Anfang 2018 in dem neu gegründeten Berliner Netzwerk „Alles im Fluss“ mit, dessen Zielsetzung die Abfallvermeidung und Müllbeseitigung in Berliner Gewässern und Ufern ist. Es arbeiten rund 30 Berliner Institutionen, Firmen, Verbände und Vereine zusammen, vom Seglerverband über Bezirksämter bis hin zur Berliner Stadtreinigung. Die Aktivitäten reichen von Clean-Ups bis zu praktischen Abfallvermeidungsaktivitäten. Im Sommersemester 2018 wurde eine Kooperation zwischen dem Bezirksamt Spandau und einem Studierendenprojekt der Lehrveranstaltung Umweltmanagement (Fak III, FG Sustainable Engineering, Prof. Finkbeiner) initiiert und begleitet, in dem es um die Vermeidung von To-Go-Bechern durch das Angebot der Befüllung selbst mitgebrachter Becher ging, die sogenannten „Kaffeetankstellen“ im Bezirk Spandau. Auch zukünftig möchte kubus wissenschaftliche Expertise der TU Berlin insbesondere in die Entwicklung von Vermeidungsstrategien einbringen.

Alles im Fluss - www.allesimfluss.berlin

 

Schienenfahrzeuge

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Die Umweltschädlichkeit des Verkehrs ist seit dem Dieselskandal in aller Munde. Dies gibt auch der Lehre und Forschung in der Bahntechnik deutlich Auftrieb. Es beginnt beim geringen Energieverbrauch des Schienenverkehrs, der drei Zielstellungen hat:

  • Nutzbremsung: die Bremsenergie wird in Strom zurückverwandelt und in die Fahrleitung gespeist (auch Rekuperation genannt), statt in Wärme umgewandelt
  • Sehr geringer Rollwiderstand zwischen Rad und Schiene,
  • Geringer Luftwiderstand dank Zugbildung mit Wagenabständen kleiner 1 m.

Viele Dieselfahrzeuge fahren heute große Streckenanteile unter Fahrdraht. Da 100% Elektrifizierung zwar das Ziel ist, wir mit 60% Elektrifizierung der Strecken heute noch weit davon entfernt sind, sind Fahrdrahthybridfahrzeuge die Lösung. Die TU Berlin ist bei 2 Projekten mit beteiligt: Eine sechsachsige Lokomotive für die Havelländische Eisenbahn HVLE in Berlin Spandau mit 500 kN Anfahrzugkraft, 6 MW Leistung unter Fahrdraht und 2,8 MW mit Diesel ohne Fahrdraht. Die TU-Berlin Studie errechnete ein Einsparpotential je Lok im geplanten Einsatz bis 2500 t CO2 jährlich. Im TU Umweltbericht 2017, Seite 16, waren die Lärmminderungsnachweise mit dem Prototyp dieser Lok geschildert worden.

Zudem wurde das Regionalfahrzug Talent 3 mit Hilfe der TU zusätzlich mit Batterien ausgestattet und kann so stabil über 40 km große Elektrifizierungslücken überbrücken, mit erwarteter Batterielebensdauer von bis zu 8 Jahren. Bei Einsatz von grünem Strom werden typisch 600 t CO2-Einsparung je Jahr und Fahrzeug erwartet.

Der Koalitionsvertrag der Bundesregierung verlangt „bis 2030 doppelt so viele Bahnkundinnen und Bahnkunden [zu] gewinnen“, also den Schienenpersonenverkehr bis 2030 zu verdoppeln. Das ist vom Klimaschutz herkommend ein sehr schwaches Ziel, da dann der Modalsplit in Pkm von heute 8% erst bei 14% liegen würde, wegen des erwarteten Wachstums des Personenverkehrs aller Verkehrsträger gemäß Bundesverkehrswegeplan 2030.

Verkehrsverdopplung auf der Schiene bis 2030 ist aber ein großes Ziel, wenn man die Kapazitäten des Schienenverkehrs in Deutschland anschaut. Das würde nämlich ein konstantes Wachstum in jedem Jahr von 6% bedingen. Wenn heute Räumungen von Zügen wegen Überfüllung schon täglich geschehen, oft auch in Berlin, so ist die Verdopplung des Personenverkehrs bei den heutigen Strukturen des Schienenverkehrs ziemlich unrealistisch. Also ist nicht nur die Technik, sondern auch die Organisation aus Klimaschutzgründen anzupassen.

Die Erhöhung der Zugfrequenz wird durch Elektrifizierung unterstützt, da die Betriebskosten je Zug deutlich geringer sind als bei Dieselbetrieb.

Da Infrastrukturausbauten unvermeidlich sind, aber nicht in dem Maß erfolgen können, wie der Fahrgastzuwachs, ist die Kapazitätsvergrößerung der Fahrzeuge notwendig. Doppelstockfahrzeuge im Nah- im Fernverkehr bringen schon eine dringend benötigte Kapazitätserhöhung je Zug gegenüber Einstöckern von ca. 50 %. Um auch im oberen Stockwerk hinreichenden Komfort zu erzielen, sind die Fahrzeugumgrenzungen auf das große im Berliner Raum vorhandene Lichtraumprofil auszulegen. Dieses mit der Industrie zu konzipieren ist eine große Herausforderung der TU Berlin.

Prof. Markus Hecht -  - Fachgebiet Schienenfahrzeuge - www.schienenfzg.tu-berlin.de

 

 

kubus - Kooperations- und Beratungsstelle für Umweltfragen

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Der Wissenschaftsladen kubus (Kooperations- und Beratungsstelle für Umweltfragen) ist eine Serviceeinrichtung der TU Berlin und Teil der Zentraleinrichtung für Wissenschaftliche Weiterbildung (ZEWK). Er begann seine Tätigkeit im Jahr 1986.Wir arbeiten auf allen Gebieten des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung mit dem Ziel, an der Lösung ökologischer und sozialer Zukunftsaufgaben mitzuwirken.

kubus versteht sich als universitärer Wissenschaftsladen und schlägt die Brücke zwischen Universität und Gesellschaft. kubus unterstützt zivilgesellschaftliches Engagement, nachhaltiges Unternehmertum und Aktivitäten zum Schutz unseres Planeten auf verschiedenen Ebenen. kubus ist Teil des weltweiten Wissenschaftsladen-Netzwerks Living Knowledge.

Hierfür vermitteln wir Kooperationen zwischen Wissenschaftler/innen und Studierenden der TU Berlin mit außeruniversitären Einrichtungen. Dazu gehört die Initiierung und Begleitung von Projekten, Veranstaltungen und Netzwerken.

Neben der regionalen Zusammenarbeit mit NGOs, Behörden und Firmen in Berlin/Brandenburg stehen internationale Projekte regionaler Entwicklung im Fokus unserer Tätigkeit.kubus arbeitet inter- und transdisziplinär und orientiert auf einen gleichberechtigten Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis.

kubus - Kooperations- und Beratungsstelle für Umweltfragen - https://www.zewk.tu-berlin.de/v_menue/nachhaltigkeit_umwelt_kubus/ 

 

 

Why is there so much straw? - erster Platz für Poster von Albrecht Fritze

Beim 8. Wissenschaftskongress Abfall- und Ressourcenwirtschaft der Deutschen Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (DGAW) in Wien erhielt Albrecht Fritze, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet für Kreislaufwirtschaft und Recyclingtechnologie, 2018 den ersten Platz für sein Poster in der Wertung der Fachjury sowie der Kongressteilnehmenden. Er behandelte das folgende Thema: „Why is there so much straw? – Management and availability of agricultural and livestock biomass residues for anaerobic rice straw digestion“.

www.tu-berlin.de/?48341 

 

 

HEDERA - Folgenabschätzung überdenken & Nachhaltige Entwickler verbinden

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Das Start-up HEDERA wird im Rahmen des Inkubationsprozesses des Centre for Entrepreneurship betreut und arbeitet mit einem fünfköpfigen Team im Coworking Space der Innovationsplattform EINS. Der Zugang zu Finanzmitteln ist in Entwicklungsländern eines der größten Hindernisse für den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Energie, Wohnraum, Wasser, Bildung, Hygiene und Abfallentsorgung.

Die Unternehmensidee von HEDERA basiert auf dem Glauben an das Potenzial der finanziellen Inklusion, um die nachhaltige Entwicklung zu beeinflussen und die Folgenabschätzung vollständig zu überdenken. Die Mission von HEDERA ist es, einbeziehende Finanzinstitutionen zu stärken, indem sie Lösungen und Werkzeuge für eine kosteneffektive Folgenabschätzung auf Haushaltsebene bereitstellen und die Transparenz und Sichtbarkeit gegenüber Investoren verbessern. HEDERA baut ein Netzwerk für alle Interessengruppen auf, die an der Finanzierung, Unterstützung und Umsetzung von inklusiven Finanzierungsinitiativen interessiert sind, die sich den Zielen für nachhaltige Entwicklung verpflichtet haben.

Darüber hinaus werden Finanzinstituten effiziente Tools zur Datenerfassung zur Verfügung gestellt, mit denen die Ergebnisse der Eingliederung von grundlegenden Dienstleistungen in Einzelhaushalten mit geringen zusätzlichen Kosten nachverfolgt werden können. Durch HEDERAs Datenanalyse- und Monitoringlösungen können Organisationen die Auswirkungen von Interventionen anhand der neuesten Standards für die Folgenabschätzung bewerten und die Fortschritte ihrer Kunden im Hinblick auf den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen überwachen. 

Mit der Entwicklung eines Tools zur Messung von Energiezugang, Wasserzugang, Zugang zu Hygiene sowie Abfallwirtschaft einer Region zahlt HEDERA gezielt auf die SDGs ein. Das Team beginnt mit einem spezifischen Tool für das Nachhaltigkeitsziel Nr. 7 „Bezahlbare und saubere Energie“. Dieses Tool wird an Mikrofinanzinstitutionen weitergegeben, um für diese Regionen Pläne für eine Schaffung oder Weiterentwicklung der genannten Infrastrukturmerkmale zu schmieden.

HEDERA - www.tu-berlin.de/?203396

 

 

Mobility2Grid: Elektrobusse intelligent laden

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Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund 9,5 Millionen Euro geförderte Forschungscampus Mobility2Grid (M2G) auf dem EUREF-Campus in Berlin-Schöneberg arbeiten die TU Berlin, die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Siemens und Schneider Electric an innovativen Ladetechniken für Elektrobusse und deren Einbindung in ein intelligent gesteuertes Stromnetz. Damit leistet der Campus einen wesentlichen Beitrag für die Energiewende, insbesondere bei der Umstellung von Bus-Flotten auf emissionsfreie Antriebe.

Auf dem Forschungscampus ist eine Schnellladestation (150 kW) in Betrieb, die eine Entwicklung von Siemens auf dem Gebiet der Hochleistungsladesysteme für Elektrobusse darstellt. Um den Ladevorgang zu starten, muss der Fahrer den Bus lediglich unter der Station parken, der Ladearm senkt sich herab und der Ladevorgang startet vollautomatisch. Durch die Einbindung in ein intelligent gesteuertes Stromnetz können die Batterien von E-Bussen zur Stabilisierung von Energienetzen beitragen, wenn die Fahrzeuge bei Strom-Überproduktion geladen werden. Das ist vor allem in Bezug auf die Energiewende und die schwankende Belastung bei der Erzeugung von erneuerbaren Energien relevant. Durch den Betrieb des Micro Smart Grids, welches unter anderem Schneider Electric verantwortet, wird gezeigt, wie mit Elektromobilität, automatisierten und hocheffizienten Gebäuden sowie Batteriespeichern ein intelligentes Lastmanagement und damit eine noch größere Nutzung erneuerbarer Energien erfolgen kann.

„Mobility2Grid verbindet die Zukunft der urbanen Mobilität mit der Nutzung regenerativer Energien. Die innovative E-Bus-Ladestation ist hierbei ein wichtiger Meilenstein zur intelligenten Integration von elektrifizierten Busflotten in die Stromnetze der Zukunft. Wir zeigen damit aber auch, wie technologische Innovationen in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft auf einem Forschungscampus entwickelt und angewendet werden.“ sagt Prof. Dr.-Ing. Dietmar Göhlich und Sprecher des Forschungscampus Mobility2Grid der TU Berlin.

Mobility2Grid - www.mobility2grid.de

 

 

Romano Guardini Preis für Ottmar Edenhofer – Engagement für den Klimaschutz

Herr Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Leiter des Fachgebiets „Economics of Climate Change“ an der TU Berlin wurde mit dem Romano Guardini Preis für sein Engagement und seine Beträge zum Klimaschutz ausgezeichnet. Ottmar Edenhofer ist engagierter Politikberater, Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) sowie seit 2018 Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung gemeinsam mit Prof. Dr. Johan Rockström.

www.mcc-berlin.net/news/meldungen/meldungen-detail/article/edenhofer-mit-romano-guardini-preis-geehrt.html

 

 

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