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Partnerschaften zur Erreichung der Ziele - Ziel 17

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Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen - Ziel 17

"Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals, SDGs) gehen alle an: Regierungen, die Zivilgesellschaft und die Unternehmen müssen gemeinsam an ihrer Umsetzung arbeiten. Deshalb fordert das SDG 17 eine globale Partnerschaft aller Akteure. Denn nur die partnerschaftliche Umsetzung der 17 SDGs schafft die Bedingungen für Nachhaltigkeit – lokal, national, regional und global. Das Prinzip "niemanden zurückzulassen" ("leave no one behind", LNOB) beschreibt die gemeinschaftliche Verantwortung, alle Menschen auf dem Weg zu nachhaltiger Entwicklung mitzunehmen. Es ist ein zentrales Leitprinzip bei der Bewältigung der globalen Herausforderungen der Agenda 2030 und Leitlinie für globale Partnerschaft. LNOB zielt darauf ab, die Bedürfnisse der Ärmsten und am stärksten Benachteiligten in den Blick zu nehmen und allen Menschen soziale, wirtschaftliche und politische Teilhabe zu ermöglichen und Chancengleichheit zu fördern – innerhalb einer Gesellschaft sowie im Rahmen der globalen Gemeinschaft. Inklusive Gesellschaften und eine inklusive und gerechte globale Weltordnung sind Voraussetzungen für nachhaltigen Frieden und damit nachhaltige Entwicklung."

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Alumni - fachliche Weiterbildungen für internationale Alumni

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Das Alumni-Programm der TU Berlin gehört mit seinen rund 35.000 Mitgliedern in 139 Ländern der Welt zu den größten und traditionsreichsten Alumni-Programmen an deutschen Hochschulen. Jährlich bietet es seinen internationalen Mitgliedern, v.a. denjenigen aus Entwicklungs- und Schwellenländern, in Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TU Berlin fachliche Weiterbildungen in Berlin und im weltweiten Ausland an. Die teilnehmenden Alumni haben oftmals Schlüsselpositionen in Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung in ihren Heimatländern inne. Sie fungieren als Multiplikator/innen und Wissensträger/innen, können das in den Seminaren Erlernte direkt in ihren jeweiligen Wirkungsfeldern anwenden und somit gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen in ihren Heimatländern unterstützen. Durch die angebotenen Fach- und Fortbildungsseminare wird ein nachhaltiger Wissenstransfer generiert und eine Möglichkeit des lebenslangen Lernens bereitgestellt. 

Juliane Wilhelm -  - Alumni Büro - www.alumni.tu-berlin.de

 

 

Building Knowledge - Ein neues Schulhaus für ­Umlyngka

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Der Verein Building Knowledge, vertreten durch zwei Architekturstudenten der TU Berlin, wurde Ende 2017 gegründet, mit dem Ziel, eine Schule in Umlyngka im Nordosten Indiens zu erweitern. Obwohl starke Niederschläge das Leben vor Ort bestimmen, ist die Schule nur unzureichend auf den Umgang mit Wasser vorbereitet. Es fehlten ein überdachter Pausenbereich und ein Konzept für Trink- und Brauchwasser. Vereinsmitglieder sind Studierende aus dem Fachbereich Architektur, Handwerker und Geisteswissenschaftler. Anliegen ist die Einbeziehung aller am Prozess Beteiligten, also der Lernenden und der Lehrenden. Im Mittelpunkt stehen soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit. Die Förderung hilft den Studierenden, ihr Projekt zum Erfolg zu führen.

http://www.building-knowledge.de/

 

 

Nachhaltigkeitswettbewerb der TU Berlin

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Im Auftrag des Präsidiums der TU Berlin hat der Nachhaltigkeitsrat einen offenen Wettbewerb dotiert mit 200.000 Euro zur Umsetzung von Ideen zur Nachhaltigkeit ins Leben gerufen. Angesprochen waren alle Mitglieder der Universität. 34 innovative Konzepte wurden eingereicht, 17 davon hat die Jury ausgewählt. Sie erhalten vom Präsidium eine Förderung für die Laufzeit von einem Jahr, mit der sie ihre Projektideen umsetzen oder weiterführen können. Am 4. Juni 2018 wurden die Projekte im Rahmen der Europäischen Nachhaltigkeitswoche im Lichthof der TU Berlin ausgezeichnet. Sie erhielten vom Präsidium eine Förderung für die Laufzeit von einem Jahr, mit der sie ihre Projektideen umsetzen konnten. Im Rahmen der TUVeranstaltungen zur Europäischen Nachhaltigkeitswoche im Juni 2018 wurden die Projekte im Lichthof der TU Berlin der Universitätsöffentlichkeit vorgestellt. In den Folgemonaten starteten die Projekte und im Sommer 2019 war der überwiegende Teil abgeschlossen. 

Nahezu alle Projekte sind in die Lehre eingebunden – teils auch in Lehrprojekte, bei denen die Studierenden selbstverantwortlich lehren (wie bei den Projektwerkstätten). Die Projekte wurden themenorientiert untereinander vernetzt, so dass sich möglichst große Synergien in der Umsetzung und Bekanntmachung erzielen ließen. So wurden einige Projekte gefördert, die sich im Außenraum niederschlagen: Campusgärten, Obstbaumpflanzungen mit Lehrpfad, selbstentworfenes Campus-Mobiliar. Eine andere Projektgruppe hat verschiedene Ideen rund um Fahrradmobilität entwickelt: Lastenräder, eine Ladestation aus recycelten Akkus und die Entwicklung eines Fahrradkonzepts für den Campus gehörten hierzu. In der Lehrkräftebildung ist die Idee eines EnergieEntdeckerhäuschens entstanden, das Jugendlichen die Mühsal der Energieproduktion und den dadurch realisierbaren Gerätegebrauch aktiv veranschaulicht. Auch ein CO2 -Zähler wurde von einem Fachgebiet etabliert und wird sukzessive mit Daten gespeist, die u. a. über Abschlussarbeiten ermittelt werden. Ebenso konnte der Aufbau eines Schulgebäudes in Indien unter Beteiligung und Qualifizierung der Menschen vor Ort mit dem Wettbewerb unterstützt werden.

Der Wettbewerb ist als großer Erfolg anzusehen. Es konnte ein großer Kreis von beschäftigten und Studierenden aus den unterschiedlichsten Fakultäten erreicht werden. Nicht zuletzt um auch Studierende, die bisher weniger mit Nachhaltigkeitsthemen in Kontakt gekommen sind, zu erreichen, wurde auch einer großen Gruppe von Studierenden verschiedener Studienrichtungen, die gemeinsam einen Rennwagen entwickeln, der Umstieg auf einen elektrischen Antrieb ermöglicht – verbunden mit der Bedingung, Nachhaltigkeitsüberlegungen in alle Bereiche und verbundenen Lehrveranstaltungen einzubringen. Viele Projekte werden in der Zukunft auf dem Campus sichtbar sein und bleiben und haben dauerhafte Impulse in studentische Lehrveranstaltungen aber auch in Vorlesungen erzeugt. Auch auf der Langen Nacht der Wissenschaften 2019 wurden Ergebnisse davon präsentiert.

http://www.tu-berlin.de/?197225

https://www.youtube.com/watch?v=xQUL_jBfqck

 

 

SELECT - Second life assessment of Lithium-ion cells for micro grid energy storage

Strom treibt die menschliche Entwicklung an, aber 1.1 Milliarden Menschen leben ohne diesen. Als Teil einer Lösung baut ein Team des Fachgebiets Elektrische Energiespeichertechnik einen kostengünstigen Akku, der Lithium-Ionen-Zellen aus gebrauchten Notebook-Akkus wiederverwendet. Abgesehen von den geringen Kosten, gibt dieses Projekt Zellen ein zweites Leben, die sonst entsorgt würden. Um die Leistung eines kleinen Netzwerks zu testen, entwirft die Gruppe eine Photovoltaik-Ladestation für E-Bikes, die an der TU Berlin aufgebaut wird. Die Energie, die von den Solarmodulen bereitgestellt wird, wird mit dieser Second-Life-Batterie gespeichert, wodurch die Station unabhängig von der Netzspannung ist.

„Wir danken allen, die uns ihre Batterien zur Verfügung gestellt haben (wir haben mehr als 200 erhalten!), der chilenischen Nationalkommission für wissenschaftliche und technologische Forschung CONICYT und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD für das Stipendium ein Mitglied unseres Teams sowie dem Nachhaltigkeitsrat der TU Berlin für die Mittel, die für den Bau der Ladestation vergeben wurden!“ (M.Sc. Felipe Salinas, SELECT; FG Elektrische Energiespeichertechnik, Prof. Dr.-Ing. Julia Kowal)]

Prof. Dr.-Ing. Julia Kowal und Felipe Salinas -  - Fachgebiet für Elektrische Energiespeichertechnik - www.tu-berlin.de/?202971 

 

 

Strategiepapier - Globale Verantwortung der TU Berlin

Das Strategiepapier wurde nach einem umfassenden konsultativen Prozess im Juni 2019 durch das Präsidium der TU Berlin verabschiedet. Die TU Berlin betont darin ihre globale und gesellschaftliche Verantwortung und fördert im Sinne ihrer zentralen Vision „Response to global challenges“ den Transfer von Wissen, Erkenntnis und Good Practices an gesellschaftlich relevante Zielgruppen im In- und Ausland. Durch Forschungskooperationen, Ausbildungsangebote sowie den Kapazitätsaus- und -aufbau an Hochschulen in Ländern des Globalen Südens, leistet die TU Berlin einen Beitrag dazu, gemeinsam Lösungen für weltweite Herausforderungen zu erarbeiten. Die TU Berlin unterstützt damit die Entwicklung in den aufstrebenden Wissensgesellschaften des Globalen Südens und etabliert sich als Partner. Im folgenden sind ausgewählte Auszüge aus dem Strategiepapier Globale Verantwortung aufgelistet:

  • Die Suche nach nachhaltigen Lösungen für globale Herausforderungen erfordert das Zusammenwirken von Forscher*innen mit unterschiedlichem fachdisziplinärem, nationalem und kulturellem Hintergrund und entsprechend vielfältigen Perspektiven, Ansätzen, Kenntnissen und Methoden. Wissenschaftlicher Fortschritt bemisst sich hier auch daran, lokale Fragen und Bedingungen und ihre möglichen globalen Auswirkungen zu verstehen.

  • Ziel der TU Berlin ist es, ihren Studierenden ein Verständnis für die politischen und wirtschaftlichen Kontexte einer global vernetzten Welt und das entsprechende Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln, sowie sie in der Entwicklung ihrer wissenschaftlichen und interkulturellen Kompetenzen zu unterstützen.

...weitere Informationen zum Strategiepapier Globale Verantwortung

 

 

TU Dialogplattform

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Die Dialogplattform ist ein Instrument der internen Forschungsförderung der TU Berlin. Sie unterstützt Forschende, Verbundinitiativen und Verbünde bei der Ideenfindung und Prozessgestaltung. Hierfür führt sie verschiedene eigene Veranstaltungsformate durch, die mit erfahrenen Expertinnen und Experten aus dem Bereich „Forschungsverbundmanagement“ entwickelt wurden. Die Angebote werden regelmäßig tu-intern ausgeschrieben bzw. initiiert. Über eine Förderung entscheidet die_der Vizepräsident_in für Forschung.

Die TU-Dialogplattform affirmiert einen Zustand der TU Berlin, der sich durch verschiedene Merkmale auszeichnet: Offenheit für neue Forschungsideen im Bereich Verbundforschung, hohe Qualität der fachübergreifenden Forschung, Normalität der fachübergreifenden Forschungskooperation sowie Offenheit für ungewöhnliche Arbeitsformen bei der Ideenfindung für Verbundprojekte.

https://www.dialogplattform.tu-berlin.de/profil/

 

 

Gesellschaft ohne Grenzen - Interkulturelle Öffnung in Beruf und Alltag gestalten

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Gesellschaft ohne Grenzen… Wie soll das gehen? Und was genau soll das sein? Fakt ist: Es geht nicht ohne unser aller Engagement! - Wir sind die Gesellschaft, und damit sind wir dafür verantwortlich, dass Teilhabe für Alle möglich wird, unabhängig von Hautfarbe, Herkunft, Einkommen, sexueller Orientierung, Geschlecht, etc. 

Um den gesellschaftlich tief verankerten Unterdrückungsmechanismen und Gewaltausübungen gegenüber den vermeintlich Anderen entgegenzuwirken, bedarf es einer umfangreichen Reflexion über ihren historischen und gesellschaftlichen Kontext. Die Grundidee besteht darin, dass wir als Studierende gemeinsam die vorrangig aus den Geisteswissenschaften stammenden gesellschaftstheoretischen und -kritischen Konzepte kennenlernen und auf unser berufliches sowie alltägliches Leben übertragen. Darauf aufbauend erstellen wir Material für gesellschaftskritische Workshops, die auf ein bestehendes Handlungsfeld zugeschnitten und mit einer Gruppe von Betroffenen durchgeführt werden. Durch die Auseinandersetzung mit unserer gesellschaftlichen Wirkungsmacht regen wir uns und andere zu einem sensibleren Umgang mit ihrer sozialen Umwelt an.

Gesellschaft ohne Grenzen -  

 

 

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