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TU Berlin

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Eine widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen, breitenwirksame und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen - Ziel 9

"National und international geht es darum, international vereinbarte Umweltstandards und ökologische und soziale Nachhaltigkeitsanforderungen als eine wichtige Entscheidungsgrundlage wirtschaftlichen Handelns festzulegen. Bereits bei der Planung von Infrastrukturen sind beispielsweise Gesundheit, Luftreinhaltung, Klimawandel und -anpassung und der Schutz natürlicher Ressourcen ebenso zu berücksichtigen wie die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen und ökonomischen Leben sowie ein nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum. Für die Industrie ist die Umstellung auf eine ressourceneffiziente, schadstoffarme und klimafreundliche Produktion Herausforderung und Chance zugleich. [...] Mit Innovationen sollen kreative Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Zeit gefunden werden - nach einer nachhaltigen Wirtschaftsweise, Klima- und Ressourcenschutz, bei der Energiewende, dem demografischen und digitalen Wandel sowie bei sozialen Herausforderungen."

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

ACT - Communities of Practice zur Förderung der Gleichstellung und des institutionellen Wandels in Forschung und Innovation in Europa

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Um Gleichstellung an Universitäten und in Forschungseinrichtungen sowie forschungsfördernden Organisationen in Europa voranzubringen, kooperiert das Fachgebiet „Gender und Diversity in der Technik und Produktentwicklung“ von Prof. Dr. Martina Schraudner im Rahmen dieses Forschungsprojektes mit 17 weiteren Institutionen aus zehn EU-Mitgliedsstaaten sowie Argentinien.  Dieses durch das Förderprogramm für Forschung und Innovation im Rahmen von Horizon 2020 der Europäischen Kommission geförderte Projekt leistet durch die Unterstützung und Konsolidierung neuer und bereits existierender Gleichstellungs-Netzwerke (Communities of Practice (CoPs)) in Europa einen nachhaltigen Beitrag insbesondere zur Förderung der Gleichstellung und Chancengleichheit der Geschlechter (SDG 5). 

Die Gleichstellung der Geschlechter konnte trotz Bemühungen von Politik, Unternehmen und Institutionen noch nicht erreicht werden. Zwar lassen sich Fortschritte diesbezüglich erkennen, doch sind wir in Deutschland und auch den meisten anderen EU-Mitgliedsstaaten immer noch weit von diesem Ziel entfernt. Auch in der Wissenschaft und Forschung kann noch nicht von gleichen Chancen oder Geschlechtergleichheit gesprochen werden. Ein Grund für den nur schleichend vorangehenden Prozess ist die bislang fehlende Verknüpfung und der fehlende Austausch von gesammeltem Wissen, Erfahrungen und Praktiken nicht nur zwischen, sondern auch innerhalb der Länder.

An diesem Punkt setzt ACT an: Um das Netzwerk von CoPs dabei zu unterstützen, Gleichstellung in den beteiligten Institutionen zu forcieren und auch den institutionellen Wandel im Europäischen Forschungsraum voranzubringen, stellt ACT ihnen beispielsweise einen Online Hub, aufbauend auf der bereits bestehenden GenPORT –Plattform (www.genderportal.eu), zur Verfügung. Dieser soll den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen und innerhalb der CoPs sowie gemeinsames Lernen erleichtern. Zudem werden die CoPs mit einem Instrument zum Monitoring und zur Evaluierung von Gleichstellungsmaßnahmen unterstützt sowie einem Toolkit, das Trainingsmaterialien enthält, die dazu befähigen sollen, bewährte Praktiken im Bereich der Gleichstellung zu implementieren.

Kathrin Rabsch -  - Fachgebiet Gender und Diversity in der Technik und Produktentwicklung - www.tu-berlin.de/?197479 - Act on Gender - www.act-on-gender.eu

 

 

Bahnverkehr wird smart – innovativer Batteriezug ab 2019 im Testbetrieb

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Rund 40 Prozent des deutschen Schienennetzes sind nicht elektrifiziert. Die Bahnen sind hier auf Dieselfahrzeuge angewiesen. Der Schienenverkehr soll jedoch umweltfreundlicher werden, Züge in Zukunft mit Strom fahren – und das auch auf Strecken ohne Oberleitung. Die Technische Universität Berlin arbeitet daher gemeinsam mit Bombardier Transportation an einem Zug mit batterieelektrischem Antrieb. Dieser kann unter Oberleitung zwar als Elektrotriebzug fahren, ist jedoch auf keine externe Stromleitung angewiesen. In 2019 sollen bereits Strecken von bis zu 100 Kilometern alleine durch den Batterieantrieb bewältigt werden.

Der emissionsfreie Zug setzt dabei mit einem Wirkungsgrad von rund 90 Prozent Maßstäbe für einen energieeffizienten Bahnbetrieb. Er ist außerdem zu 90 Prozent recyclebar und ermöglicht somit einen umweltfreundlichen Lebenszyklus der Fahrzeuge. Die Wirtschaftlichkeit und technische Umsetzung werden nun einem Härtetest unterzogen. Die Deutsche Bahn beginnt im kommenden Jahr einen zwölfmonatigen Testbetrieb mit Fahrgästen in der Region Alb-Bodensee. Gefördert wird das Forschungsprojekt durch das Bundesverkehrsministerium im Rahmen eines Innovationsprogramms für Elektromobilität mit 4 Millionen Euro.

Die Technische Universität Berlin übernimmt dabei die wissenschaftliche Begleitung des Projektes. Ziel der Forschung, angesiedelt am Fachgebiet Schienenfahrwege und Bahnbetrieb sowie am Fachgebiet Methoden der Produktentwicklung und Mechatronik, ist eine umfassende Anwendungs- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Technologie, auf deren Basis Handlungsempfehlungen für Partner in der Industrie und im ÖPNV abgeleitet werden. 

Konkret arbeitet das Team der TU Berlin um Prof. Dr.-Ing. Markus Hecht und Prof. Dr.-Ing. Dietmar Göhlich noch bis Mitte 2020 an Einsatzszenarien sowie Fahrzeit- und Energieverbrauchssimulationen. Außerdem wird eine Umweltbilanz und Lebenszykluskostenbetrachtung der Technologie vorgenommen. Um Akzeptanz für die neue Antriebstechnik zu schaffen, werden zudem Befragungen bei Triebfahrzeugführern, Fahrgästen und weiteren Stakeholdern ausgewertet. 

Ulrich Zimmermann, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Schienenfahrwege und Bahnbetrieb über das Potenzial des Verbundprojekts: „Die Analyse des deutschen Schienennetzes hat klar gezeigt, dass ein großes Einsatzpotential für Batteriefahrzeuge im Schienenpersonennahverkehr besteht. Insbesondere die Möglichkeit neuer Linienverknüpfungen kann die Anbindungen der Fläche an die Zentren deutlich verbessern.“

Ulrich Zimmermann -  - Fachgebiet Schienenfahrwege und Bahnbetrieb - www.tu-berlin.de/?180472 

 

 

Berliner Rohstoffgipfel

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Medikamente, Farben, Kunststoffe: unzählige chemische Produkte, die das moderne Leben prägen, basieren auf Kohlenstoff. Dieser stammt noch überwiegend aus fossilen Quellen wie Erdöl. Doch deren Vorräte sind begrenzt, der Einsatz schadet dem Klima – eine Sackgasse.Als nachhaltige Kohlenstoff-Quellen stehen Pflanzen und Kohlendioxid reichlich zur Verfügung. Wie werden daraus Innovationen? Welche Chancen liegen hier für den Standort Deutschland? 

Auf dem Berliner Rohstoffgipfel an der TU Berlin im Sommer 2017 mit dem Untertitel „Weg vom Erdöl – die Chemie braucht neue Rohstoffe“ diskutierten Repräsentanten aus Politik, Wissenschaft, Industrie und Gründerszene über langfristig nutzbare Alternativen zum Erdöl. Impulse konnten außerdem von einem Ideenwettbewerb mit Vertretern von Start-Ups gesetzt werden. Weitere Rohstoffgipfel fanden in den Folgejahren 2018 und 2019 ebenfalls an der TU Berlin statt.

Prof. Dr. Reinhard Schomäcker -  - Fachgebiet Mehrphasenreaktionstechnik - Rohstoffgipfel-Webseite - www.rohstoffgipfel.de 

 

 

Centre for Entrepreneurship der TU Berlin: High-Tech-Gründungen und Transfer mit „Triple Impact“

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Das Centre for Entrepreneurship (CfE) ist die zentrale Anlaufstelle für alle Gründungsinteressierten an der TU Berlin und besteht aus dem Fachgebiet für Entrepreneurship & Innovationsmanagement sowie dem Gründungsservice. Es bündelt die Kompetenzen der TU Berlin im Bereich der praktischen Gründungsunterstützung, der Entrepreneurship-Lehre und -Forschung und ist nicht zuletzt durch seine Schnittstellenfunktion zwischen Wirtschaft, Universität und Start-ups eine wichtige Säule des Wissens- und Technologietransfers. Das CfE hat sich den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen („SDGs“) verpflichtet und verfolgt die Mission eines „Triple-Impact-Ansatzes“, nämlich Unternehmertum und Technologietransferprojekte mit dreifacher, nachhaltiger Wirkung – ökonomisch, soziokulturell und ökologisch – zu lehren, zu erforschen und praktisch möglich zu machen. 

Neben der praktischen Gründungs- und Transferprojektunterstützung sensibilisiert und qualifiziert das CfE über Eventserien, die StarTUp School, das Double Degree Masterprogramm „Innovation Management, Entrepreneurship and Sustainability“ sowie die Transferworkshop-Serie für die prominente Einbeziehung des Themas Nachhaltigkeit bei Ausgründungen und Transferprojekten. Neben dem etablierten Inkubationsteam, das gemäß der Strategie des CfE nachhaltige Triple-Impact-Ausgründungen berät und in den vergangenen Jahren über 135 Gründungen erfolgreich begleitet hat, unterstützt das 2018 gegründete Transferteam im CfE Forschende in verschiedenen Phasen von Transferprojekten bei der Ideenfindung und durch Weiterbildungsangebote, bei der Suche nach Kooperationspartner/innen aus der Wirtschaft und durch Beratung bei ausgewählten Transferprojekten. Mit der Anfang 2019 eröffneten Innovationsplattform EINS (ein Akronym für Entrepreneurship, Innovation, Network, Sustainability) wurde im Herzen der Start-up-Hauptstadt der passende Ort für die Umsetzung des „Triple-Impact-Ansatzes“ des CfE an der TU Berlin geschaffen. Auf ca. 1.000 m² stehen 80 Arbeitsplätze, eine Prototypenwerkstatt (Maker Space) sowie Büro- und Seminarräume zur Verfügung. 

Die EINS bringt Forschende und ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse mit Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um transdisziplinäre unternehmerische Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu erarbeiten und über Ausgründungen und Transferprojekte einen gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen.

Caro Noemi Stoeckermann -  - Center for Entreprenureship - www.entrepreneurship.tu-berlin.de 

 

 

Chemical Invention Factory – John Warner Center For Start-Ups In Green Chemistry

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Chemie soll nachhaltiger werden – die TU Berlin geht mit innovativer Forschung und Start-ups der „Grünen Chemie“ voran.

Die Technische Universität Berlin arbeitet kontinuierlich an der Vision eines verantwortungsvollen Umgangs mit natürlichen Ressourcen. Im Bereich der Chemie soll dazu die „Chemical Invention Factory – John Warner Center For Start-Ups In Green Chemistry“ entstehen, ein Vorgründungszentrum für sogenannte „Grüne Chemie“. Prof. John Warner, der 12 Prinzipien für eine nachhaltigere Chemie entwickelte, wurde im September 2017 von der Bundeswirtschafts- und Energieministerin Brigitte Zypries, dem Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin, Steffen Krach sowie Prof. Dr. Matthias Driess mit der symbolischen Übergabe eines Schlüssels zum Namensgeber der CIF ernannt. So werden in Zukunft auch Berliner Forschende und Gründungswillige neue Möglichkeiten entwickeln, um chemische Prozesse und Produkte nachhaltiger zu gestalten. Das CIF wird Ausgründungen eine professionelle Labor-Infrastruktur zur Verfügung stellen, außerdem unterstützt die Universität durch Beratung mit internen und externen Expertinnen und Experten.

Ein Beispiel für eine aktuelle Ausgründung im Bereich der „Grünen Chemie“ ist etwa „arvaGreenTech“, ein Unternehmen, das Verfahren und Produkte für den schnellen und umweltneutralen Abbau von Kohlenwasserstoffen in kontaminierten Böden oder in Gleisbettungen entwickelt. Auch „Nano-join“, ein Start-up, das Verbindungsmaterial für Hochleistungselektronik anbietet, etwa für Motoren von Elektroautos, fällt in dieses Gebiet. Auch haben Forschende der Universität mithilfe von Bakterien den biologischen Unterwasserklebstoff von Miesmuscheln reproduziert. Dieser biogene Superklebstoff macht lang ersehnte Möglichkeiten zum Kleben von gebrochenen Knochen oder Zähnen möglich und zählt ebenfalls zur „Grünen Chemie“.

Das Advisory Board der Chemical Invention Factory vereint hochkarätige Experten aus Wirtschaft und Forschung.

Chemical Invention Factory – John Warner Center For Start-Ups In Green Chemistry - https://www.chemicalinventionfactory.com/

 

 

Distribute - Grüne Kiez-Lieferketten für die Stadt von morgen.

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Distribute ist ein seit 2017 durch das BMBF gefördertes Forschungsprojekt im Bereich Smart Service Stadt. In ihm arbeiten vier Fachgebiete der TU (Bestandsentwicklung und Erneuerung von Siedlungseinheiten, Entrepreneurship und Innovationsmanagement, Strategische Führung und Globales Management sowie Logistik) mit weiteren Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung zusammen. Das Projekt erprobt in zwei Berliner Quartieren ein neues System der Warenlieferung mit E-Lastenfahrrädern. Außerdem werden zwei- und dreirädrige E-Lastenräder an zwei Stationen zur privaten Nutzung ausgeliehen. Damit soll für gewerbliche Nutzer/innen ein Angebot geschaffen werden, die letzte Meile mit einem Transportmittel ohne Verbrennungsmotor zu gestalten. Gleichzeitig besteht das Angebot für Privatpersonen, die größere Gegenstände, Kinder oder Tiere transportieren möchten. Der elektrische Antrieb ermöglicht es allen Nutzer/innen, komfortabel auch eine schwere Zuladung zu bewegen.

Beide Bereiche werden in Reallaboren erprobt sowie schrittweise und ko-kreativ aufgebaut, um das Lastenradsystem auf die speziellen Anforderungen vor Ort auszurichten. Mit Anwohner/innen und Unternehmen konnten wir in bisher acht Urban Labs auf der Grundlage der Methode Urban Design Thinking Erkenntnisse und Lösungen für die Komponenten Buchungssystem, Abstellmöglichkeiten, Fahrradausstattung und Serviceangebote gewinnen. Zwei weitere Labs sind geplant, in denen es um die Entwicklung von zukunfts- und tragfähigen Geschäftsmodellen gehen wird. Das Projekt verfügt außerdem über eine Partizipationsplattform (www.piazza-lab.com/berlin/distribute), auf der online neue Ideen und Kommentare verfasst werden können, die in den Aufbau des Betriebs einfließen.  

Die Quantifizierung der verdrängten Fahrleistung mit Verbrennungsmotor wird durch eine Befragung der Nutzer/innen vorgenommen und damit ihr Mobilitätsverhalten analysiert. Dabei wird ermittelt, welches Transportmittel sie für welche Wege alternativ verwendet hätten. Dies bildet die Grundlage zur Berechnung der Einsparungen an klimarelevanten Gasen und anderen Luftschadstoffen wie Partikel (u.a. Feinstaub) und Stickoxide. Des Weiteren wird abgefragt, ob sich durch ein solches Angebot auch der eigene Fuhrpark ändern könnte. Dies ist relevant, um veränderte Flächenbedarfe und die ökologischen Wirkungen, die mit der Nutzung von E-Lastenfahrrädern verbunden sind, ermitteln zu können.

Florian Hutterer -  - Fachgebiete: Bestandsentwicklung und Erneuerung von Siedlungseinheiten; Logistik; Entrepreneurship und Innovationsmanagement; Strategische Führung und Globales Management und Centre for Entrepreneurship - www.tu-berlin.de/?188166 - www.distribut-e.de 

 

 

HEDERA - Folgenabschätzung überdenken & Nachhaltige Entwickler verbinden

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Das Start-up HEDERA wird im Rahmen des Inkubationsprozesses des Centre for Entrepreneurship betreut und arbeitet mit einem fünfköpfigen Team im Coworking Space der Innovationsplattform EINS. Der Zugang zu Finanzmitteln ist in Entwicklungsländern eines der größten Hindernisse für den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen wie Energie, Wohnraum, Wasser, Bildung, Hygiene und Abfallentsorgung.

Die Unternehmensidee von HEDERA basiert auf dem Glauben an das Potenzial der finanziellen Inklusion, um die nachhaltige Entwicklung zu beeinflussen und die Folgenabschätzung vollständig zu überdenken. Die Mission von HEDERA ist es, einbeziehende Finanzinstitutionen zu stärken, indem sie Lösungen und Werkzeuge für eine kosteneffektive Folgenabschätzung auf Haushaltsebene bereitstellen und die Transparenz und Sichtbarkeit gegenüber Investoren verbessern. HEDERA baut ein Netzwerk für alle Interessengruppen auf, die an der Finanzierung, Unterstützung und Umsetzung von inklusiven Finanzierungsinitiativen interessiert sind, die sich den Zielen für nachhaltige Entwicklung verpflichtet haben.

Darüber hinaus werden Finanzinstituten effiziente Tools zur Datenerfassung zur Verfügung gestellt, mit denen die Ergebnisse der Eingliederung von grundlegenden Dienstleistungen in Einzelhaushalten mit geringen zusätzlichen Kosten nachverfolgt werden können. Durch HEDERAs Datenanalyse- und Monitoringlösungen können Organisationen die Auswirkungen von Interventionen anhand der neuesten Standards für die Folgenabschätzung bewerten und die Fortschritte ihrer Kunden im Hinblick auf den Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen überwachen. 

Mit der Entwicklung eines Tools zur Messung von Energiezugang, Wasserzugang, Zugang zu Hygiene sowie Abfallwirtschaft einer Region zahlt HEDERA gezielt auf die SDGs ein. Das Team beginnt mit einem spezifischen Tool für das Nachhaltigkeitsziel Nr. 7 „Bezahlbare und saubere Energie“. Dieses Tool wird an Mikrofinanzinstitutionen weitergegeben, um für diese Regionen Pläne für eine Schaffung oder Weiterentwicklung der genannten Infrastrukturmerkmale zu schmieden.

HEDERA - www.tu-berlin.de/?203396

 

 

Innovative Lösungen zur energieeffizienten Renovierung des Fachgebiets Civil and Building Systems/Systemtechnik baulicher Anlagen

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P2Endure – „Plug & Play Building Renovation“ – ist ein EU gefördertes Projekt zur energieeffizienten Gebäuderenovierung basierend auf Prozess- und Produktoptimierungen. Ziel des Projektes ist die Bereitstellung von skalier- und adaptierbaren Plug-and-Play Technologien für Deep Renovation Vorhaben. Im Zuge dessen werden 10 nicht funktionale oder suboptimale öffentliche und historische Gebäude in Wohngebäude umgewandelt.

Das Projekt hat eine Laufzeit von insgesamt vier Jahren und befindet sich bereits in seiner zweiten Hälfte. Die innerhalb des Umweltberichtes 2017 vorgestellten PnP-Fertigungssysteme, beispielsweise innovative Fassadenlösungen oder on-site-Fassadenbearbeitung mittels einer vollautomatischer Roboteranwendungen, wurden in den zurückliegenden Monaten bereits in einigen Demonstrationsgebäuden implementiert. In den nächsten Monaten werden die 10 Demonstrationsprojekte umfassend energetisch saniert. Mittels der innovativen P2Endure-Lösungen werden dabei Energieeinsparungen von bis 60% angestrebt.

Die TU Berlin ist mit der Entwicklung des webbasierten P2Endure e-Marketplace beauftragt. Auf diesem Marketplace werden PnP-Produkte zur Renovierung von Gebäuden angeboten. Zusätzlich werden innerhalb des P2Endure-Projektes die Renovierungsvorhaben an den 10 Demonstrationsgebäuden virtuell nachvollzogen. Die bestehenden Energiewerte des Gebäudes werden mit den Werten nach der Renovierung ausgewertet und simuliert. 

Anhand des P2Endure e-Marketplace kann der Nutzer effektiv die Energiewerte basierend auf verschiedenen Renovierungsoptionen miteinander vergleichen. Damit werden Kosteneinsparungen bis zu 15% bei einer gleichzeitigen Zeitersparnis von 50% erreicht.

Aufbauend auf dem P2Endure-Projekt, ist im November 2018 das BIM-Speed Projekt – „Harmonised Building Information Speedway for Energy-Efficient Renovation“ – gestartet, um eine zentrale Datenplattform zu entwickeln. Ziel des von Prof. Dr. Timo Hartmann koordinierten Projekts ist die Unterstützung bei energetischen Renovierungen. 

Diese Plattform soll die Verwaltung aller Daten eines Gebäudeobjektes ermöglichen, begonnen bei Bestandsdaten, über Entwurfsdaten bis hin zu den Daten, welche für die Durchführung von Renovierungsaktivitäten benötigt werden. Das Bestreben dieser Plattform ist es, mittels eines digitalen Twins sowie eines Gebäudepasses, Gebäude besser verwalten und kontinuierlich durch gezielte Renovierungsmaßnahmen an den neuesten Stand technologischer Entwicklung anzupassen zu können. 

Das multidisziplinäre Konsortium besteht aus Architekten, Ingenieuren, Beratern, Softwareentwicklern und Akademikern von KMUs, Forschungseinrichtungen, Hochschulen, öffentlichen Einrichtungen und gemeinnützigen Organisationen. Ziel ist es, allen Beteiligten auf dem Markt der Wohnraumsanierung ganzheitliche Lösungen in Form: 

  • einer Cloud-basierte BIM-Plattform, die offen, erschwinglich und benutzerfreundlich ist, 
  • einer Reihe von interoperablen BIM-Tools, welche alle über die BIM-Cloud-Plattform verbunden sind sowie
  • validierter und standardisierter Verfahren für BIM-basierte Aktivitäten während des gesamten Renovierungsprozesses anzubieten.

Prof. Dr. Timo Hartmann und Christoph Bindal‐Gutsche -  - Fachgebiet Civil and Building Systems - P2Endure - www.tu-berlin.de/?179252 - BIM Speed - www.bim-speed.eu 

 

 

John Warner und die Chemical Invention Factory - Auftaktvortrag

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Chemie soll nachhaltiger werden – die TU Berlin geht mit innovativer Forschung und Start-ups der „Grünen Chemie“ voran.

Auch die Technische Universität Berlin arbeitet kontinuierlich an der Vision eines verantwortungsvollen Umgangs mit natürlichen Ressourcen. Im Bereich der Chemie soll dazu die „Chemical Invention Factory – John Warner Center For Start-Ups In Green Chemistry“ entstehen, ein Vorgründungszentrum für sogenannte „Grüne Chemie“. Prof. John Warner, der 12 Prinzipien für eine nachhaltigere Chemie entwickelte, wurde im September 2017 von der Bundeswirtschafts- und Energieministerin Brigitte Zypries, dem Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin, Steffen Krach sowie Prof. Dr. Matthias Driess mit der symbolischen Übergabe eines Schlüssels zum Namensgeber der CIF ernannt. So werden in Zukunft auch Berliner Forschende und Gründungswillige neue Möglichkeiten entwickeln, um chemische Prozesse und Produkte nachhaltiger zu gestalten. Das CIF wird Ausgründungen eine professionelle Labor-Infrastruktur zur Verfügung stellen, außerdem unterstützt die Universität durch Beratung mit internen und externen Expertinnen und Experten.

Am 16.05.2018 hat Prof. Warner an der TU Berlin die erste Vortragsveranstaltung einer Reihe gehalten und über seine Erfahrungen und Entwicklungen in “20 Years of Green Chemistry” berichtet. 

Sebastian F. Mueller -  - Chemical Invention Factory - https://www.chemicalinventionfactory.com/

 

 

Kamioni - Digitalisierung der Transportlogistik in der Bauindustrie

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Das Start-up Kamioni wird im Rahmen des Inkubationsprozesses des Centre for Entrepreneurship betreut und ist mit seinem sechsköpfigen Team im Coworking Space der Innovationsplattform EINS angesiedelt. Kamioni digitalisiert die Logistikprozesse in der Bauindustrie.

Dafür wird eine Plattform für die Vernetzung und Koordination von LKW zwischen Baufirmen, Speditionen und Baustofflieferanten entwickelt. Ziel ist es, für einen reibungslosen Materialfluss zu sorgen, damit Bauprojekte effizienter durchgeführt werden und die daran beteiligten Unternehmen profitabler arbeiten können. 

Durch die Reduzierung von CO2 mit effizienter Logistikplanung, weniger Fehlern in der Logistik sowie weniger Leerfahrten und Papierreduzierung durch Digitalisierung der Verwaltungsinfrastruktur der Unternehmen verfolgt Kamioni einen nachweislich nachhaltigen Ansatz und zielt auf die Nachhaltigkeitsziele Nr. 9 „Industrie, Innovation und Infrastruktur“, Nr. 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ sowie Nr. 13 „Klimaschutz und Anpassung“.

Kamioni - www.tu-berlin.de/?197862 

 

 

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