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TU Berlin

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Lupe [1]

 

 

 

 

Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern - Ziel 4 [2]

"Alle Menschen sollen eine inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung erhalten. Darauf hat sich die Staatengemeinschaft in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung verpflichtet. Eine hochwertige Bildung ist der Schlüssel für individuelle Chancen. Sie macht Menschen offener für Verhaltensänderung und ist zugleich die Grundlage für Innovationen und Bedingung für die nachhaltige Entwicklung der Erde. Bildung ist ein Menschenrecht – sie befähigt Menschen, ihre politische, soziale, kulturelle und wirtschaftliche Situation zu verbessern. Jedes Kind hat das Recht auf Schulbildung; jeder Mensch ein Anrecht darauf, seine grundlegenden Lernbedürfnisse zu befriedigen – und das ein Leben lang."

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung [3]

Beitrag der TU Berlin [4]

  • Alumni - fachliche Weiterbildungen für internationale Alumni
  • Building Knowledge - Ein neues Schulhaus für ­Umlyngka
  • Deutschkurs in der Box
  • ecoMaker - Gestaltung umweltfreundlicher Produkte in Makerspaces
  • Energie-Entdeckungs­häuschen
  • English for Specific Purposes: Sustainability - C1
  • Entwicklung nachhaltiger Forschung und Lehre an der TU Berlin
  • die klügste Nacht des Jahres wird nachhaltig - Lange Nacht der Wissenschaften 2019
  • Leitbild für die Lehre der TU Berlin
  • Lernpaket „Nachhaltige ­Produktion“
  • MINTgrün - Orientierungsstudium
  • Nachhaltigkeitszertifikat für Studierende - n zertifikat tu berlin
  • Ostgelände - Erweiterung und Neubauten - Mathe und IMOS
  • RAD AB, SCHRAUBE LOCKER - Ausstellung von Blue Engineering
  • Umwelttechnisch Integrierte Lehrveranstaltung - UTIL
  • Zentraleinrichtung wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation - ZEWK

Alumni - fachliche Weiterbildungen für internationale Alumni [5]

Lupe [6]

Das Alumni-Programm der TU Berlin gehört mit seinen rund 35.000 Mitgliedern in 139 Ländern der Welt zu den größten und traditionsreichsten Alumni-Programmen an deutschen Hochschulen. Jährlich bietet es seinen internationalen Mitgliedern, v.a. denjenigen aus Entwicklungs- und Schwellenländern, in Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TU Berlin fachliche Weiterbildungen in Berlin und im weltweiten Ausland an. Die teilnehmenden Alumni haben oftmals Schlüsselpositionen in Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung in ihren Heimatländern inne. Sie fungieren als Multiplikator/innen und Wissensträger/innen, können das in den Seminaren Erlernte direkt in ihren jeweiligen Wirkungsfeldern anwenden und somit gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen in ihren Heimatländern unterstützen. Durch die angebotenen Fach- und Fortbildungsseminare wird ein nachhaltiger Wissenstransfer generiert und eine Möglichkeit des lebenslangen Lernens bereitgestellt. 

Juliane Wilhelm - juliane.wilhelm@tu-berlin.de [7] - Alumni Büro - www.alumni.tu-berlin.de [8]

 

 

Building Knowledge - Ein neues Schulhaus für ­Umlyngka [9]

Lupe [10]

Der Verein Building Knowledge, vertreten durch zwei Architekturstudenten der TU Berlin, wurde Ende 2017 gegründet, mit dem Ziel, eine Schule in Umlyngka im Nordosten Indiens zu erweitern. Obwohl starke Niederschläge das Leben vor Ort bestimmen, ist die Schule nur unzureichend auf den Umgang mit Wasser vorbereitet. Es fehlten ein überdachter Pausenbereich und ein Konzept für Trink- und Brauchwasser. Vereinsmitglieder sind Studierende aus dem Fachbereich Architektur, Handwerker und Geisteswissenschaftler. Anliegen ist die Einbeziehung aller am Prozess Beteiligten, also der Lernenden und der Lehrenden. Im Mittelpunkt stehen soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit. Die Förderung hilft den Studierenden, ihr Projekt zum Erfolg zu führen.

http://www.building-knowledge.de/ [11]

 

 

Deutschkurs in der Box [12]

Das Ziel der Projektwerkstatt „Deutschkurs in der Box“ ist es, lizenzfreie Materialien und Lehrtipps für den ehrenamtlichen Deutschunterricht für geflüchtete Menschen zu entwickeln. Die Ehrenamtlichen haben oftmals keine pädagogische Ausbildung und stoßen in ihrem Unterricht auf eine sehr diverse Schülergruppe. Die Materialien sollen in einer Box und per Webseite an Initiativen in Berlin verteilt werden. Mit der Förderung kann die Gruppe ihre Arbeit weiterführen.

http://www.deutschkursinderbox.de/ [13]

 

 

ecoMaker - Gestaltung umweltfreundlicher Produkte in Makerspaces [14]

Lupe [15]

Im Forschungsprojekt „ecoMaker“ arbeiten Wissenschaftlerinnen der des Instituts für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb am Fachgebiet Industrielle Informationstechnik zusammen mit großen öffentlich zugänglichen Werkstätten (sog. Makerspaces) daran, das kollektive Wissen der deutschen Maker-Szene zum Thema ökologische Nachhaltigkeit zu clustern, um spezifische Lösungen zu erarbeiten. Die Szene zeichnet sich durch ihr gesellschaftliches und ökologisches Bewusstsein aus, doch fehlt es an Angeboten in dem heterogenen Feld, dieses Bewusstsein systematisch für die Produktentwicklung vor Ort zu erschließen.

Von Workshops zu nachhaltiger Produktentwicklung bis hin zum angeleiteten ecoDesign-Sprint reichen die derzeitigen Angebote. Ein digitaler Konfigurator soll künftig bei der Entwicklung von nachhaltigen Produkten unterstützen. Auf einer Plattform werden Produkte mit Nachbauanleitungen gesammelt und vertiefendes Wissen angeboten. Außerdem wird ein Nachhaltigkeitsrundgang für Makerspaces als AR-Anwendung zu den gängigsten Materialien und Prozessen erarbeitet, die der Maker-Szene open source zur Verfügung gestellt wird.

Antje Klemichen - antje.klemichen@tu-berlin.de [16] - Fachgebiet Industrielle Informationstechnik - ecomaker- www.tu-berlin.de/?203349 [17]

 

 

Energie-Entdeckungs­häuschen [18]

Lupe [19]

Im Neuköllner Jugendzentrum Manege wird ein Energie-Entdeckungshäuschen errichtet. Hier sollen Kinder und Jugendliche eigenständig auf Energie-Erkundungstour gehen können, um Wasser-, Wind und Solarenergie, mechanischen Antrieb und physikalische Grundgesetze spielerisch zu erkunden. Mit dem Wettbewerbsgeld können die Voraussetzungen im Garten geschaffen und die Materialien für das Projekt angeschafft werden. Die einzelnen Module werden von Studierenden der Arbeitslehre entwickelt.

https://www.arte.tu-berlin.de/menue/forschung/projekte/emotek_flexi [20]

 

 

English for Specific Purposes: Sustainability - C1 [21]

Das Modul Fachorientiertes Englisch: Nachhaltigkeit (C1) vertieft die produktiven und rezeptiven Sprachfertigkeiten der Studierenden und erweitert ihr Sprachregister um fachorientierte Englischkenntnisse auf dem Referenzniveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) für Sprachen.

Die Qualifikationsziele des Moduls sind sowohl auf outgoing und incoming students als auch auf Studierende zugeschnitten, die während ihres Studiums in Deutschland an englischsprachigen Studiengängen, Fachlehrveranstaltungen oder Gastvorlesungen teilnehmen.  

Die Studierenden erwerben fachorientierte Fertigkeiten in einem handlungsorientierten und hochschulspezifischen Lernkontext. Sie werden dadurch befähigt, ein englischsprachiges Studium, ein Auslandsstudium, ein Auslandspraktikum oder einen Forschungsaufenthalt erfolgreich zu absolvieren.

Im Modul werden Strategien des autonomen Lernens vermittelt, um den Lernprozess effektiver zu gestalten und damit die eigene Lernfähigkeit zu verbessern.

Den Richtlinien des GER folgend ist es das Ziel des Moduls, sich klar, strukturiert und ausführlich zu komplexen Sachverhalten zu äußern.

Inhalte des Moduls sind:

  • Erarbeitung und Anwendung von Fachsprache auf der Grundlage fachgebietsspezifischer Themen und Problemstellungen zum Themengebiet Nachhaltigkeit. 

  • Einführung in englischsprachige und fachkulturspezifische Konventionen wissenschaftlicher und fachorientierter Kommunikation in einem globalen Kontext. 

  • Entwicklung von Strategien und Fachsprachregistern zur Förderung einer effektiven und adressatenspezifischen fachsprachigen Kompetenz.

Jocelyn M. Keller - jocelyn.keller@tu-berlin.de [22] - Zentraleinrichtung Moderne Sprachen - www.zems.tu-berlin.de [23]

 

 

Entwicklung nachhaltiger Forschung und Lehre an der TU Berlin [24]

Lupe [25]
Lupe [26]

Eine Quantifizierung der Entwicklung mit statistischen Methoden unterliegt zwangsläufig einer gewissen Ungenauigkeit. Sowohl eine Einstufung als nachhaltiges Element als auch die Auswahl unterliegt subjektiven Kriterien. Bei der vorliegenden Auswertung wurde mit Hilfe eines Thesaurus mit deutschen und englischen Begriffen zur Nachhaltigkeit Titel und Kurzbeschreibung von Projekten oder Veranstaltungen gescannt und damit eine Zuordnung vorgenommen. Im Umweltbericht 2015 der TU Berlin, Seite 14, wird die Methode kritisch beleuchtet.

Der Anteil nachhaltiger Forschungsprojekte schwankt mit einer üblichen Streuung um ca. 15% an der Anzahl aller Projekte. Die Schwankungen erklären sich durch begrenzte Projektlaufzeiten. Der Einbruch im Jahr 2016 durch Auslaufen eines Sonderforschungsbereiches und etlicher Teilprojekte des Climate-KIC kann langsam wieder kompensiert werden, meist durch viele Einzelprojekte oder kleinere Projektverbünde.

Die nachhaltige Lehre eilt der Forschung naturgemäß mit knapp 6% Anteil an allen Lehrveranstaltungen nach. Ergebnisse aus Projekten fließen nicht sofort in die Lehre ein, darüber hinaus sind in der Lehre mit der allgemeinen Grundausbildung Veranstaltungen enthalten, die sich dem Begriff Nachhaltigkeit entziehen. Hier wird allerdings ein Impuls durch das Nachhaltigkeitszertifikat für Studierende erwartet.

Bei der Betrachtung getrennt nach Fakultäten ist erkennbar, dass naturgemäß Fakultät III (Prozesswissenschaften) und Fakultät IV (Planen Bauen Umwelt) durch die hohe ökologische Relevanz die höchsten Anteile aufweisen. Die anderen Fakultäten sind jedoch auch aktiv, insbesondere Fakultät I (Geistes- und Bildungswissenschaften) zieht nach, getrieben von besonderen Entwicklungen wie z. B. den Fachgebieten Arbeitslehre/ Ökonomie und Nachhaltiger Konsum oder Bildung für Nachhaltige Ernährung und Lebensmittelwissenschaft.

Bei der Lehre werden diese Unterschiede noch deutlicher. Veranstaltungen mit Nachhaltigkeitsbezug werden vor allem in den Fakultäten III und VI angeboten. 

Hier kann sich jedoch die in den Vorbemerkungen genannte Ungenauigkeit auswirken: Bei der Prüfung der Lehrveranstaltungen mit Zulassung zum Nachhaltigkeitszertifikat wurde festgestellt, dass ein messbarer Anteil (ca. 30%) der Veranstaltungen durch die Methode nicht erfasst wurde, da die Begrifflichkeiten in Titel und Kurzbeschreibung keine Zuordnung zu Nachhaltigkeitsthemen zulassen. Damit ist zu postulieren, dass die Absolutzahlen auf Grund dieses systematischen Fehlers mit Vorsicht zu genießen sind. Durch Konstanz der Methode hat allerdings die relative Betrachtung der Entwicklung über die Jahre eine hohe Aussagekraft.

Patrick Thurian, patrick.thurian@tu-berlin.de [27] - Jörg Romanski, joerg.romanski@tu-berlin.de [28] 

 

 

die klügste Nacht des Jahres wird nachhaltig - Lange Nacht der Wissenschaften 2019 [29]

Lupe [30]

Die Lange Nacht der Wissenschaften ist eine etablierte Plattform, um Inhalte der Forschung für die Bevölkerung erlebbar zu mache. Sie ist an der TU Berlin nicht mehr wegzudenken, denn jährlich werden über 200 Projekte und Aktionen für Besucherinnen und Besucher geöffnet. In den Jahren 2017, 2018 und 2019 konnte mit je fast 50 Projekten mit Nachhaltigkeitsbezug ein Anteil von 20% gehalten werden. 2019 wurden Projekte mit besonderer Nachhaltigkeitsausrichtung im Programm gesondert hervorgehoben. Es gab zudem einen von der Projektwerkstatt Campus in Transition organisierten Nachhaltigkeitsmarkt.

Lange Nacht der Wissenschaften - www.lndw.tu-berlin.de [31] - Campus in Transition - https://www.campus-in-transition.de/ [32]

 

 

Leitbild für die Lehre der TU Berlin

Mittwoch, 07. November 2018

Lernpaket „Nachhaltige ­Produktion“ [33]

Das Fachgebiet Industrielle Informationstechnik will einen Beitrag zur deutschlandweiten Bildung für Nachhaltige Entwicklung an Oberschulen durch die Produktion und Vermarktung eines hochwertigen Lernpakets leisten. Es besteht aus Arbeitsheft, Lehrenden-Begleitmaterial und einem Lernspiel. Alle Materialien können kostenlos ausgedruckt werden. Das Lernpaket wurde über mehrere Jahre im Rahmen von Forschungsprojekten am Fachgebiet prototypisch entwickelt und gründlich evaluiert. Jetzt kann es realisiert werden.

https://www.iit.tu-berlin.de/menue/industrielle_informationstechnik/ [34]

 

 

MINTgrün - Orientierungsstudium [35]

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Eine Orientierungshilfe zu MINT-Studiengängen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) unter Berücksichtigung der nachhaltigen Entwicklung für Schulabgänger/innen bietet das zweisemestrige Orientierungsstudium MINTgrün.

Neben den klassischen Elementen Vorlesung, Tutorium und Prüfung werden speziell entwickelte Projektlabore angeboten, um die verschiedenen Fragestellungen, Arbeitstechniken und Methoden der Fächer kennen zu lernen. Speziell zur persönlichen Entscheidung werden die beiden Module Wissenschaftsfenster und Orientierungsmodul angeboten. Damit kann am Ende eine fundierte Studienauswahl stattfinden, bereits im Orientierungsstudium abgelegte Leistungen können im gewählten Studiengang anerkannt werden.

Dieses vom BMBF geförderte Einführungsstudium wird von der TU Berlin bereits seit 2012 angeboten. Aktuell nehmen an diesem zulassungsfreien Orientierungsstudium jährlich ca. 600 Studierende teil.

mintgruen@math.tu-berlin.de [37] - www.mintgruen.tu-berlin.de [38] 

 

 

Nachhaltigkeitszertifikat für Studierende - n zertifikat tu berlin

Das Zertifikatsprogramm bietet Studierenden die Möglichkeit in ihrem regulären Studium einen individuellen Schwerpunkt auf Nachhaltigkeit zu setzen und Kompetenzen einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung zu erwerben. Zugleich zielt das Programm darauf ab, die engagierten Studierenden innerhalb der TU Berlin zu vernetzen und einen Austausch auch über das Studium hinaus zu befördern.

Das inter- und transdisziplinär ausgerichtete Zertifikat wird durch den Präsidenten der TU Berlin verliehen. Hierzu sind folgende Leistungen zu erbringen:

  • Ein 6 LP-Modul für alle Studierenden des Zertifikatsprogramms: “Kritische Nachhaltigkeit”. [39] Das Modul ist ein Projektlabor, durch das die Teilnehmenden im Sinn einer transformativen Bildung in Gesellschaft intervenieren
  • Je 6 LP aus den zwei Bereichen “Natur/Technik” und “Individuum/Gesellschaft”. [40] Diese Module sind in der Regel bestehende Lehrveranstaltungen des eigenen Studiengangs oder werden im freien Wahlbereich belegt.
  • Die Abschlussarbeit berücksichtigt Aspekte der Nachhaltigkeit und der Interdisziplinarität [41]
  • Aktive Teilnahme bei Veranstaltungen im Rahmen des Zertifikatsprogramms, wie z.B. Diskussionsrunden, Workshops, Coachings, Mentoring, die unter anderem auch von (ehemaligen) Teilnehmenden angeboten werden können

Das Zertifikatsprogramm ist derzeit in der Erprobungsphase. Alle Mitglieder der TU Berlin können sich in der zuständigen Arbeitsgruppe des Nachhaltigkeitsrats einbringen und bei der Ausgestaltung mitwirken.

 

 

 

Ostgelände - Erweiterung und Neubauten - Mathe und IMOS [42]

Lupe [43]

Zwischen Fasanenstraße und S-Bahn-Linie in Berlin-Charlottenburg werden künftig zwei große Wissenschaftshäuser der Technischen Universität Berlin entstehen. Insgesamt fließen in die Neubauten auf dem sogenannten Ostgelände der TU Berlin 124 Millionen Euro. Am 11. September 2017 hat ein Preisgericht aus 22 eingereichten Architekturentwürfen ausgewählt. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen hatte dazu eingeladen. Den ersten Preis erhalten die Architekten Code Unique Architekten BDA aus Dresden, die Landschaftsarchitekten Rehwaldt Landschaftsarchitekten Dresden und die Tragwerksplaner/TGA CSZ Ingenieur Consult Dresden.

Für das Mathematik-Gebäude sind eine Nutzungsfläche von ca. 14.500 m² und Gesamtkosten von maximal 82 Millionen Euro vorgesehen. Das Interdisziplinäre Zentrum für Modellierung und Simulation (IMoS) soll eine Nutzungsfläche von ca. 5.700 m² umfassen und kostet 42 Millionen Euro. Der Baubeginn erfolgt für beide Gebäude gleichzeitig. Die Fertigstellung des IMoS-Gebäudes ist bis Ende 2021 vorgesehen.

Mit dem Neubau des Mathematik-Gebäudes wird für über 10.000 Hochschulangehörige ein neuer Ort des Studierens und Forschens geschaffen. Mit modernen Hörsälen und Seminarräumen, studentischen Arbeitsplätzen, einer Fachbibliothek und einer Cafeteria werden die Bedingungen für gute Lehre entscheidend verbessert. Auch für die Beschäftigten bedeutet das neue Gebäude eine deutliche Verbesserung ihres Arbeitsplatzes. So werden die Bürobereiche insbesondere für ruhiges, konzentriertes Arbeiten ausgelegt. Für Kommunikation und kollegialen Austausch sind dezentrale Aufenthalts- und Besprechungsräume und Kommunikationszonen geplant.

Das Land Berlin strebt einen Silber-Standard für beide Bürogebäude im Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) an.

Pressestelle - www.tu-berlin.de/?188982 [44] - www.tu-berlin.de/?205780 [45] 

RAD AB, SCHRAUBE LOCKER - Ausstellung von Blue Engineering [46]

Lupe [47]

Im Rahmen des Studienreformprojekts Blue Engineering wird eine Ausstellung zur sozialen und ökologischen Verantwortung von Ingenieurinnen und Ingenieuren ausgearbeitet. Anhand aktueller Beispiele wie des Dieselskandals wird Verantwortung auf individueller und gesellschaftlicher Ebene verhandelt. In Zusammenarbeit mit der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen wird die Ausstellung an der TU Berlin und im IG Metall-Haus in der Alten Jakobstraße 149 zu sehen sein und so Studierende und Erwerbstätige erreichen.

RAD AB, SCHRAUBE LOCKER ist ein Werkzeugkasten zur Demontage von Technik und Gesellschaft. Durch die verschiedenen Werkzeuge von der “Leiter des Höher-Schneller-Weiter” über den “Bart des Patriarchats” bis zur “Zwangsjacke der Natur” werden die Gemeinsamkeiten von Automobilität, industrieller Landwirtschaft, Erdöl, Fußball und Stadtentwicklung offengelegt. Dabei sind die Werkzeuge nicht auf diese Themen beschränkt: die Besucher_innen werden ermutigt sie mit nach Hause zu nehmen, um dort ihr Privat- und Berufsleben zu demontieren, das heißt zu analysieren und zu reflektieren.

www.rad-ab.org [48]

 

 

Umwelttechnisch Integrierte Lehrveranstaltung - UTIL [49]

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Die UTIL ist eine studentisch organisierte Lehrveranstaltung am Institut für Technischen Umweltschutz, welche als zweisemestriges Pflichtmodul (mit je 6 Leistungspunkten) für Studierende des 4. und 5. Semesters im Bachelor Technischer Umweltschutz angeboten wird und in dieser Form einzigartig an der TU Berlin ist. 

Im ersten Teil der LV werden Grundlagen im wissenschaftlichen Arbeiten vermittelt, in dem eigenständig in Kleingruppen eine wissenschaftliche Arbeit mit Umweltbezug erstellt wird. Vernetzung mit Projekten in der Region ist erwünscht, z.B. mit dem Repair-Café in der Brunnenstraße. Am Ende des Semesters werden die Arbeiten vor fachkundigem Publikum auf dem UTIL-Kongress präsentiert. Zahlreiche Exkursionen ermöglichen spannende Einblicke in die vielfältigen Berufsfelder des Studiengangs.

Im zweiten Teil der UTIL befinden sich die Studierenden in einem realitätsnahen Planspiel mit dem Leitthema „Verbesserung der Lebensqualität in urbanen Ballungsräumen am Beispiel Berlins“ – aktuell ist ein nachhaltiges Entwicklungskonzept für das Gelände des Flughafens Tegel zu entwerfen. Dabei werden durch die Auseinandersetzung mit umwelttechnischen Maßnahmen Konflikte und Synergien unter Betrachtung aller drei Nachhaltigkeitsbereiche beleuchtet. Die dabei entstehenden ganzheitlichen Gesamtkonzepte werden am Ende des Semesters auf einer Postervernissage präsentiert.

Wichtige Lehrinhalte der UTIL sind das Erkennen und Verknüpfen von Problemfeldern und eine kritische Auseinandersetzung mit umwelttechnischen Verfahren. Die Studierenden werden auch dazu inspiriert, ihr eigenes Verhalten zu hinterfragen und ressourcenschonendes Denken und Handeln im Alltag umzusetzen

UTIL-Tutor/innen - info@util.tu-berlin.de [52] - www.util.tu-berlin.de [53]

 

 

Zentraleinrichtung wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation - ZEWK [54]

Lupe [55]

Die Zentraleinrichtung wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK) bietet ein breites Spektrum an wissenschaftlicher Weiterbildung und interdisziplinären Beratungs- und Kooperationsmöglichkeiten, wobei nachhaltige Themen die vielfältige Arbeit der Zentraleinrichtung und ihrer Bereiche wesentlich bestimmt. Die Einrichtungen und Arbeitsbereiche sind: 

  • Weiterbildungseinrichtung WWB – Wissenschaftliche Weiterbildung

  • Wissenschaftsladen kubus – die Kooperations- und Beratungsstelle für Umweltfragen

  • Kooperationsstelle KOOP – die Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt

  • Studiengang BANA – die Ausbildung für nachberufliche Aktivitäten

Zentraleinrichtung wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation - ZEWK - www.zewk.tu-berlin.de [56] 

 

 

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