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TU Berlin

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Leitbild der TU Berlin

Der Akademische Senat hat am 13. April 2011 der TU Berlin ein Leitbild gegeben. Die Gedanken des Leitbilds sollen damit für die gesamte Entwicklung der TU Berlin bestimmend sein. Im folgenden sind ausgewählte Auszüge aus dem Leitbild aufgelistet:

  • Die TU Berlin ist eine traditionsreiche und weltweit anerkannte Forschungsuniversität. Wir wollen Wissenschaft und Technik zum Nutzen unserer Gesellschaft weiterentwickeln. Die Mitglieder der Universität sind dem Prinzip der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet, das den Erfordernissen der Gegenwart gerecht wird und zugleich nicht zu Lasten zukünftiger Generationen geht. Forschung und Lehre sind für uns untrennbar miteinander verbunden.

  • Wir bekennen uns zu unserer - auch historisch begründeten - Verantwortung für gesellschaftlich und ethisch orientierte sowie dem Humanismus verpflichtete Forschung und Lehre.

  • Die Mitglieder der Universität setzen sich aktiv für die Gleichstellung von Frauen und Männern ein und schaffen familienfreundliche Studien- und Arbeitsbedingungen. Wir gewährleisten Chancengleichheit ebenso wie Diskriminierungsfreiheit auf allen Ebenen der universitären Organisation. Wir berücksichtigen die Pluralität der Weltbilder und Lebensformen explizit auch in Lehre und Forschung.

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Zukunftsperspektiven bis 2025

Die TU Berlin stellt sich mit dem Zukunftskonzept 2018–2025 für die kommenden Jahre und Herausforderungen neu auf. Dieses soll das Selbstverständnis der TU Berlin widerspiegeln und beschreibt grundsätzlich wichtige Themen zur Entwicklung unserer Universität und unseren Weg in die Zukunft.

Erstmals in der Geschichte der TU Berlin hatten alle Mitglieder der Universität die Möglichkeit, den Entwurf des Konzeptes zu kommentieren und so ihre konstruktiven Ideen hinzuzufügen. Alle Mitglieder der TU Berlin, ob Hochschullehrende, Studierende sowie wissenschaftliche und sonstige Beschäftigte konnten somit die Zukunft der TU Berlin mitgestalten. Innerhalb von nur sechs Wochen wurde die Seite von knapp 1.000 Nutzer/innen mehr als 1.500 mal besucht. 170 Personen haben knapp 700 Kommentare abgegeben. Dabei haben sich von den Studierenden bis zu den Professor/innen alle Statusgruppen gleichermaßen aktiv beteiligt. Die Beteiligten haben im gesamten Text des Zukunftskonzeptes Anmerkungen zu folgenden Fragen gemacht: Was ist treffend beschrieben, welche Aspekte fehlen im Text, was bleibt unklar, was ist noch zu ergänzen? Im folgenden sind ausgewählte Auszüge aus den Zukunftsperspektiven bis 2025 aufgelistet:

  • Die Mitglieder der Technsichen Universität Berlin sind dem Prinzip der nachhaltigen Entwicklung in der Verbindung von Ökologie, Ökonomie und Sozialem verpflichtet, das den Erfordernissen der Gegenwart gerecht wird und zugleich nicht zu Lasten zukünftiger Generationen geht.
  • Die Technische Universität Berlin berücksichtigt und schätzt die Pluralität der Weltbilder und Lebensformen explizit auch in Lehre, Forschung und Transfer. Die Mitglieder der Universität setzen sich aktiv für Gleichstellung aller Personen ein und schaffen familienfreundliche Studien- und Arbeitsbedingungen. Die Technische Universität Berlin gewährleistet Chancengleichheit ebenso wie Diskriminierungsfreiheit auf allen Ebenen der universitären Organisation.

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Leitbild für die Lehre der TU Berlin

Am 07. November 2018 hat der Akademische Senat der TU Berlin ein Leitbild für die Lehre verabschiedet. Es formuliert einen permanenten Anspruch an die Lehre der TU Berlin und bildet im Sinne einer „Lehrverfassung“ die Grundlage für alle Ordnungen, Regelwerke und Strategien, die die Lehre an der TU Berlin bestimmen. Es muss sich in allen Studien- und Prüfungsordnungen, in den Curricula und im Qualitätsmanagement für Studium und Lehre widerspiegeln. Im folgenden sind ausgewählte Auszüge aus dem Leitbild für die Lehre aufgelistet:

  • Unser Bildungsideal fußt auf den Gedanken des Humanismus und der Aufklärung. Akademische Bildung verbindet wissenschaftliche Fachbildung mit Persönlichkeitsbildung. Dieser Anspruch wurde bereits im historischen Gründungsauftrag der TU Berlin von 1946 formuliert: „…ihre [der TU Berlin] erste Aufgabe ist die Heranbildung eines Menschen im vollen Sinne, der in der Lage ist, eine verantwortliche Stellung im Leben neben seinen Mitmenschen einzunehmen…“.

  • Wissenschaft muss dazu beitragen, die Lebensbedingungen zukünftiger Generationen zu sichern. Unsere Studierenden erwerben während des Studiums die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Sie sind in der Lage, Nachhaltigkeitsbezüge ihres Handelns zu erkennen und dementsprechend verantwortungsvoll entscheiden zu können. Unsere Lehrenden berücksichtigen die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen in ihrer Lehre und integrieren in geeigneter Weise Nachhaltigkeitsaspekte in ihren Lehrveranstaltungen.

    Interview mit dem Vizepräsidenten für Lehre, Digitalisierung und Nachhaltigkeit Prof. Dr. Hans-Ulrich Heiß zum Inhalt und Entstehungsprozess des Leitbilds für die Lehre: Verantwortung und Ethik – die Mission der Universität

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Zivilklausel

Die TU Berlin hat auf der Sitzung des Akademischen Senats vom 18.6.1991 beschlossen, aus Verantwortung und aufgrund der Rolle der Hochschule vor und im Zweiten Weltkrieg, insbesondere in der Rüstungsforschung, die alliierten Bestimmungen fortzuführen und keine rüstungsrelevante Forschung durchzuführen. Im folgenden sind ausgewählte Auszüge aus der Zivilklausel aufgelistet:

  • Es sollen daher von der TU Berlin bzw. von ihren Forschungseinrichtungen keine Aufträge oder Zuwendungen für rüstungsrelevante Forschung entgegengenommen werden. Im Zweifelsfall soll die Antragstellerin oder der Antragsteller den Nachweis führen, dass das beabsichtigte Forschungsziel nicht primär militärischen Zwecken dient.

  • Jede Antragstellerin und jeder Antragsteller von Forschungsprojekten soll erklären, dass das betreffende Projekt nicht militärischen Mitteln dient.

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Umweltleitlinien

Der Akademische Senat der TU Berlin hat am 12. November 1997 einstimmig Umweltleitlinien für die Technische Universität Berlin beschlossen. Der Akademische Senat und das TU-Präsidium fordern damit die Mitglieder in den Wissenschafts- und Betriebsbereichen der TU Berlin auf, bei der Umsetzung der Umweltleitlinien in Lehre, Forschung und Betrieb aktiv mitzuarbeiten. Im folgenden sind ausgewählte Auszüge aus den Umweltleitlinien aufgelistet:

  • Die Technische Universität Berlin sieht sich aufgrund der dramatischen globalen Umweltsituation dem Grundsatz der nachhaltigen Entwicklung verpflichtet

  • Die Universität trägt eine besondere gesellschaftliche Verantwortung, da sie zukünftige Entscheidungsträger/innen unserer Gesellschaft ausbildet und prägt. Sie hat damit eine Multiplikatorfunktion - dieses ist Verantwortung und Chance zugleich.

  • Der Schutz und Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen im Rahmen einer nachhaltigen Entwicklung ist vorrangiges Ziel unserer Universität in Forschung, Lehre und Betrieb. Der Auftrag ist die dafür nötige fachübergreifende Erarbeitung von Grundlagenwissen zum Umweltschutz sowie der Wissenstransfer in alle Bereiche der Gesellschaft und in die interne Praxis.

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Richtlinie zum Schutz vor sexueller Diskriminierung, Belästigung und Gewalt

Der Akademische Senat der TU Berlin hat am 11. Februar 1999 eine Richtlinie zum Schutz vor sexueller Diskriminierung, Belästigung und Gewalt verabschiedet. Die Richtlinie gilt für alle Mitglieder der Universität sowie alle anderen Personen, die im Bereich der Technischen Universität Berlin Forschungs-, Lehr- und Lernaufgaben nachgehen sowie für Gäste der TU Berlin. Sie umfaßt den Schutz vor sexueller Diskriminierung als persönlicher geschlechtsbezogener Herabsetzung, sexueller Belästigung als dem verbalen, bildlichen, schriftlichen und/ oder körperlichen Übergriff mit sexuellem Bezug, sexueller Gewalt in Form der Nötigung und Vergewaltigung. Im folgenden sind ausgewählte Auszüge aus der Richtlinie aufgelistet: 

  • Die Technische Universität Berlin ist bestrebt, die gleichberechtigte und respektvolle Zusammenarbeit von Frauen und Männern auf allen Funktionsebenen des wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Bereichs zu fördern. Sie bemüht sich, ein dafür zuträgliches Arbeitsklima zu erhalten und zu schaffen.

  • Sexuelle Diskriminierung, Belästigung und Gewalt stellen eine massive Verletzung der Rechte der Betroffenen dar. Sie schaffen ein Klima der Einschüchterung und Entwürdigung, das nicht nur die Arbeitsmotivation und -fähigkeit, sondern auch die Gesundheit der Betroffenen schädigen kann.

  • Die Art der ergriffenen Maßnahmen und Sanktionen soll deutlich machen, daß die Universität sexuelle Diskriminierung, Belästigung und Gewalt in keiner Form duldet.

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Diversitätsstrategie – Chancengleichheit an der TU Berlin

Der Akademische Senat hat im Dezember 2019 die Grundsätze der “Diversitätsstrategie - Chancengleichheit an der TU Berlin” beschlossen und damit den Startschuss für eine systematische Integration von Diversität, Chancengleichheit und Diskriminierungsfreiheit in alle Handlungsfelder der Universität, das sogenannte Diversitätsmainstreaming, gegeben. Diversität, Inklusion und Antidiskriminierung werden damit als handlungsleitende Prinzipien systematisch in die Steuerungsmechanismen, Regularien und (universitätsweiten) Strategieprozesse integriert. Im folgenden sind ausgewählte Auszüge aus der Diversitätsstrategie aufgelistet:

  • Die Technische Universität Berlin ist den Zielen der Chancengleichheit und Diskriminierungsfreiheit verpflichtet. Dabei ist ihr bewusst, dass eine regelbasierte Organisation wie eine Hochschule, an der Menschen zusammen arbeiten, lehren, lernen und forschen, nie wirklich frei von Diskriminierung und Ungleichheit, sondern nur möglichst weitgehend diskriminierungskritisch und möglichst chancengleich sein kann. Dafür bedarf es stetiger kritischer Selbstreflexion und bewusster Weitentwicklung als Organisation in Richtung einer inklusiven Institution.

  • Zur Gewährleistung von Chancengleichheit verpflichten sich die TU Berlin und alle ihre Angehörigen auf einen respektvollen und sensiblen Umgang miteinander, den Abbau von Barrieren und Schutz vor Diskriminierung sowie die Schaffung der Voraussetzungen für eine gerechte Teilhabe aller am universitären Leben und der Mitgestaltung der Universität.

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Strategiepapier - Globale Verantwortung der TU Berlin

Das Strategiepapier wurde nach einem umfassenden konsultativen Prozess im Juni 2019 durch das Präsidium der TU Berlin verabschiedet. Die TU Berlin betont darin ihre globale und gesellschaftliche Verantwortung und fördert im Sinne ihrer zentralen Vision „Response to global challenges“ den Transfer von Wissen, Erkenntnis und Good Practices an gesellschaftlich relevante Zielgruppen im In- und Ausland. Durch Forschungskooperationen, Ausbildungsangebote sowie den Kapazitätsaus- und -aufbau an Hochschulen in Ländern des Globalen Südens, leistet die TU Berlin einen Beitrag dazu, gemeinsam Lösungen für weltweite Herausforderungen zu erarbeiten. Die TU Berlin unterstützt damit die Entwicklung in den aufstrebenden Wissensgesellschaften des Globalen Südens und etabliert sich als Partner. Im folgenden sind ausgewählte Auszüge aus dem Strategiepapier Globale Verantwortung aufgelistet:

  • Die Suche nach nachhaltigen Lösungen für globale Herausforderungen erfordert das Zusammenwirken von Forscher*innen mit unterschiedlichem fachdisziplinärem, nationalem und kulturellem Hintergrund und entsprechend vielfältigen Perspektiven, Ansätzen, Kenntnissen und Methoden. Wissenschaftlicher Fortschritt bemisst sich hier auch daran, lokale Fragen und Bedingungen und ihre möglichen globalen Auswirkungen zu verstehen.

  • Ziel der TU Berlin ist es, ihren Studierenden ein Verständnis für die politischen und wirtschaftlichen Kontexte einer global vernetzten Welt und das entsprechende Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln, sowie sie in der Entwicklung ihrer wissenschaftlichen und interkulturellen Kompetenzen zu unterstützen.

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Open-Access-Policy der TU Berlin

Am 06. Dezember 2017 hat der Akademische Senat die Open-Access-Policy der TU Berlin verabschiedet. Die TU Berlin stellt damit die besonderer Bedeutung einer nachhaltigen Verbreitung, Zugänglichkeit und Sichtbarkeit von Forschungsergebnisse heraus. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, unterstützt die TU Berlin die wissenschafts­politische Forderung nach offenem Zugang zu wissenschaftlichem Wissen, wie sie in der „Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities“ niedergelegt wurde. Das Präsidium und der Akademische Senat der TU Berlin empfehlen den Angehörigen der Universität nachdrücklich, ihre Forschungsergebnisse Open Access zu publizieren. Im folgenden sind ausgewählte Auszüge aus der Open-Access-Policy aufgelistet:

  • Die TU Berlin empfiehlt den Angehörigen der Universität die Erstveröffentlichung als Open-Access-Publikation unter freier Lizenz (bevorzugt Creative-Commons-Lizenz CC BY). Sie unterstützt das Publizieren u. a. durch die Einrichtung eines Publikationsfonds, aus dem auf Antrag Open-Access-Publikationskosten übernommen werden.

  • Die TU Berlin bittet alle Universitätsangehörigen, ihre Mitarbeit bei der Begutachtung, Redaktion und Herausgabe von Publikationen hinsichtlich der jeweiligen Open-Access-Politik zu überdenken, über ihre Funktion auf Verlage und Fachgesellschaften einzuwirken und nach Möglichkeit ihre Mitarbeit bevorzugt Open-Access-Publikationen zukommen zu lassen. Das Engagement für nicht-kommerzielle Angebote wird besonders befürwortet.

...weitere Informationen zu der Open-Access-Policy der TU Berlin

 

 

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