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TU Berlin

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Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster sicherstellen - Ziel 12

"Unser Planet ist nur begrenzt belastbar. Um weiterhin gut leben zu können und dies auch zukünftigen Generationen zu ermöglichen, gilt es unseren Konsum und unsere Produktionstechniken zu verändern. Ein Baustein dazu sind Regeln für den Umgang mit begrenzten Ressourcen, für den Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz. Daneben gilt es, den eigenen Lebensstil, also das private Konsumverhalten nachhaltig zu gestalten und so die globalen Auswirkungen unseres Verhaltens besser in den Blick zu nehmen. [...] Das Ziel der nachhaltigen Produktion erfordert eine Modernisierung unserer Wirtschaft hin zu einer Wirtschaft, die Ressourcen lediglich nutzt, anstatt sie zu verbrauchen – von der Linearwirtschaft zur Kreislaufwirtschaft. Dazu gehört auch, den Wandel von einer auf fossilen und endlichen Rohstoffen basierenden Wirtschaft zu einer auf nachwachsenden Rohstoffen beruhenden nachhaltigen Wirtschaft, die die Belastbarkeitsgrenzen der Erde achtet, weiter voran zu bringen."

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Abfallvermeidung

Für den individuellen ressourcenschonenden Umgang mit Betriebsmitteln und Material gibt es zahlreiche Ansätze. Wichtig und nachhaltig ist eine verantwortungsvolle Bewusstseinsbildung. Zur Selbstverständlichkeit wird ein Verhalten erst, wenn man im Alltag nicht mehr darüber nachdenkt. Hilfreich kann dabei eine unaufdringliche Omnipräsenz des Themas sein. So sind inzwischen nicht nur bei der TU Berlin Hinweise in E-Mail-Signaturen Standard. Bei SDU werden diese durch Ergänzung konkreter Auswirkungen transparent gemacht. So heißt es in der Signatur:

Ist ein Ausdruck nötig? Sparen Sie pro Seite 200 ml Wasser, 1g CO2, 12g Holz und 15 Wh Energie.

https://www.arbeits-umweltschutz.tu-berlin.de/menue/umweltschutz/abfall/abfallvermeidung/

 

 

ACT - Communities of Practice zur Förderung der Gleichstellung und des institutionellen Wandels in Forschung und Innovation in Europa

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Um Gleichstellung an Universitäten und in Forschungseinrichtungen sowie forschungsfördernden Organisationen in Europa voranzubringen, kooperiert das Fachgebiet „Gender und Diversity in der Technik und Produktentwicklung“ von Prof. Dr. Martina Schraudner im Rahmen dieses Forschungsprojektes mit 17 weiteren Institutionen aus zehn EU-Mitgliedsstaaten sowie Argentinien.  Dieses durch das Förderprogramm für Forschung und Innovation im Rahmen von Horizon 2020 der Europäischen Kommission geförderte Projekt leistet durch die Unterstützung und Konsolidierung neuer und bereits existierender Gleichstellungs-Netzwerke (Communities of Practice (CoPs)) in Europa einen nachhaltigen Beitrag insbesondere zur Förderung der Gleichstellung und Chancengleichheit der Geschlechter (SDG 5). 

Die Gleichstellung der Geschlechter konnte trotz Bemühungen von Politik, Unternehmen und Institutionen noch nicht erreicht werden. Zwar lassen sich Fortschritte diesbezüglich erkennen, doch sind wir in Deutschland und auch den meisten anderen EU-Mitgliedsstaaten immer noch weit von diesem Ziel entfernt. Auch in der Wissenschaft und Forschung kann noch nicht von gleichen Chancen oder Geschlechtergleichheit gesprochen werden. Ein Grund für den nur schleichend vorangehenden Prozess ist die bislang fehlende Verknüpfung und der fehlende Austausch von gesammeltem Wissen, Erfahrungen und Praktiken nicht nur zwischen, sondern auch innerhalb der Länder.

An diesem Punkt setzt ACT an: Um das Netzwerk von CoPs dabei zu unterstützen, Gleichstellung in den beteiligten Institutionen zu forcieren und auch den institutionellen Wandel im Europäischen Forschungsraum voranzubringen, stellt ACT ihnen beispielsweise einen Online Hub, aufbauend auf der bereits bestehenden GenPORT –Plattform (www.genderportal.eu), zur Verfügung. Dieser soll den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen und innerhalb der CoPs sowie gemeinsames Lernen erleichtern. Zudem werden die CoPs mit einem Instrument zum Monitoring und zur Evaluierung von Gleichstellungsmaßnahmen unterstützt sowie einem Toolkit, das Trainingsmaterialien enthält, die dazu befähigen sollen, bewährte Praktiken im Bereich der Gleichstellung zu implementieren.

Kathrin Rabsch -  - Fachgebiet Gender und Diversity in der Technik und Produktentwicklung - www.tu-berlin.de/?197479 - Act on Gender - www.act-on-gender.eu

 

 

Algenkleidung – Nachhaltigkeit is beautiful

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„Alternative Fasern sind die Zukunft unserer Kleidung“, sagt Dr. Josephine Barbe, Dozentin am Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre der TU Berlin und Textilforscherin. Mit ihren Studierenden hat sie faire Mode entworfen – bunte Kleidung für bewusste Menschen, die auch bei Hemd, Kleid und Jacke Wert auf Nachhaltigkeit legen. Was sich am Körper anfühlt wie Seide und Kaschmir und die Aufgaben von Funktionskleidung perfekt übernimmt, ist nicht aus Baumwolle oder Polyester hergestellt. Vier Prozent Algenanteil sind in Hoodys, T-Shirts und Hemden, der Rest aus schnell nachwachsendem Holz. 

„In Algen gekleidet schwitzt man nicht“, sagt Josephine Barbe. „Sie speichern Sauerstoff, sind entzündungshemmend, enthalten Mineralien und Spurenelemente und sind kompostierbar.“ Unter dem Motto „Sustainable Jersey“ haben TU-Lehramtsstudierende aus dem Modul „Textil und Mode“ und Studierende des Fachbereichs Modedesign am ISDI (Instituto Superior de Diseño) die Kleidung aus dem Material „seacell“ vom Entwurf bis zur Produktion gebracht. In Kuba, wo Josephine Barbe auch lehrt und forscht, gibt es große Braunalgenfelder, die die karibischen Strände überschwemmen, und Felder voll schnell nachwachsendem Bambus. Zurzeit forscht die Wissenschaftlerin an der Verbindung dieser alternativen Fasern zur Kleiderherstellung auf Kuba. 

In Berlin setzt sie auch auf Nachhaltigkeit in der Lehre. Ihre Studierenden werden einmal als Lehrende Kinder und Jugendliche der Generation Primark unterrichten. Sie hofft, dass sie die Idee nachhaltiger Mode in die Klassen tragen und so langsam zu einem Umdenken in der Gesellschaft beitragen – gerade im Bereich Mode.

Dr. Josephine Barbe -  - Fachgebiet Arbeitslehre/Ökonomie und Nachhaltiger Konsum - www.tu-berlin.de/?186570

 

 

Bits & Bäume - Netzwerkkonferenz

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Im Herbst 2018 fand die erste Netzwerkkonferenz „Bits & Bäume“ statt mit Nachfolgeveranstaltungen in 2019 und 2020. Das Einsteincenter Digital Future lud als Veranstalter an die TU Berlin. Prof. Tilmann Santarius vom Fachgebiet Sozial-ökologische Transformation initiierte die Konferenz.

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit für stabile Tech-Communities? Welche ökologischen Chancen stecken in digitalen Anwendungen etwa für Klima- und Ressourcenschutz? Welche Arten von Digitalisierung stehen diesen Zielen entgegen oder sind gar kontraproduktiv? Wie kann die digitale Gesellschaft demokratisch und gerecht gestaltet und zugleich darauf ausgerichtet sein, auf friedvolle Weise die Grundlagen unseres Lebens auf diesem Planeten zu bewahren? Zu diesen Schlüsselfragen steht Bits & Bäume – als offene Netzwerkkonferenz – für neue Perspektiven der Digitalisierung mit Nachhaltigkeit.

Prof. Dr. Tilmann Santarius -  - Bits und Bäume - www.bits-und-baeume.org 

 

 

Charlie‘s Campus Filmclub

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Als Freunde und Freundinnen des zeitgenössischen und klassischen Popkultur-Kinos, hat sich das Unikino der TU, Charlies’ Campus Filmclub, zum Ziel gemacht hat, dieses Kulturgut für Studierende in Hörsälen vorzuführen. 

Die Gestaltung eines relevanten Spielplans, welcher auch für ein breit gefächertes Publikum interessante Filme bietet und dessen Umsetzung ist eine der großen Herausforderungen in jedem Semester. Dabei liegt dem Filmclub die Bewahrung der Work-Life-Balance und die Bildung durch zeitgenössische Bewegtbilder abseits des Kolloquiums der jeweiligen Studiengänge, genauso am Herzen wie das Schaffen einer gemeinschaftlichen Atmosphäre während des Films. Bezogen auf die globalen Nachhaltigkeitsziele setzt sich der Filmclub insbesondere für die Nachhaltigkeitsziele 5 „Gleichberechtigung und Geschlechtergleichheit“ und 12 „Nachhaltiger Konsum“ ein. In den Jahren 2017 und 2018 führte die Vereinigung erfolgreich eine Vielzahl an Filmabenden in Kooperation mit dem Nachhaltigkeitsrat, der Zentraleinrichtung Moderne Sprachen der TU-Berlin sowie dem Forum Dialog & KULTURHAUS Berlin vor. Weitere Kooperationspartner waren Greenpeace, Amnesty International sowie der AStA der TU.

Als besonderen Erfolg verzeichnete die Vereinigung im Wintersemester 2017/2018 das Füllen des Audimax mit über 800 Besuchern zur Sondervorstellung der Feuerzangenbowle sowie über 500 Gäste zu Female Pleasure.

In Zusammenarbeit und unter dem Dach der TU-Berlin ist das Unikino Teil eines vielfältigen Angebots zur Gestaltung und Bereicherung des Studentenlebens mit Gemeinschaft, Gleichheit und kultureller Bildung.

 - www.unikino.tu-berlin.de - www.facebook.com/Filmclub.TU 

 

 

Chemical Invention Factory – John Warner Center For Start-Ups In Green Chemistry

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Chemie soll nachhaltiger werden – die TU Berlin geht mit innovativer Forschung und Start-ups der „Grünen Chemie“ voran.

Die Technische Universität Berlin arbeitet kontinuierlich an der Vision eines verantwortungsvollen Umgangs mit natürlichen Ressourcen. Im Bereich der Chemie soll dazu die „Chemical Invention Factory – John Warner Center For Start-Ups In Green Chemistry“ entstehen, ein Vorgründungszentrum für sogenannte „Grüne Chemie“. Prof. John Warner, der 12 Prinzipien für eine nachhaltigere Chemie entwickelte, wurde im September 2017 von der Bundeswirtschafts- und Energieministerin Brigitte Zypries, dem Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin, Steffen Krach sowie Prof. Dr. Matthias Driess mit der symbolischen Übergabe eines Schlüssels zum Namensgeber der CIF ernannt. So werden in Zukunft auch Berliner Forschende und Gründungswillige neue Möglichkeiten entwickeln, um chemische Prozesse und Produkte nachhaltiger zu gestalten. Das CIF wird Ausgründungen eine professionelle Labor-Infrastruktur zur Verfügung stellen, außerdem unterstützt die Universität durch Beratung mit internen und externen Expertinnen und Experten.

Ein Beispiel für eine aktuelle Ausgründung im Bereich der „Grünen Chemie“ ist etwa „arvaGreenTech“, ein Unternehmen, das Verfahren und Produkte für den schnellen und umweltneutralen Abbau von Kohlenwasserstoffen in kontaminierten Böden oder in Gleisbettungen entwickelt. Auch „Nano-join“, ein Start-up, das Verbindungsmaterial für Hochleistungselektronik anbietet, etwa für Motoren von Elektroautos, fällt in dieses Gebiet. Auch haben Forschende der Universität mithilfe von Bakterien den biologischen Unterwasserklebstoff von Miesmuscheln reproduziert. Dieser biogene Superklebstoff macht lang ersehnte Möglichkeiten zum Kleben von gebrochenen Knochen oder Zähnen möglich und zählt ebenfalls zur „Grünen Chemie“.

Das Advisory Board der Chemical Invention Factory vereint hochkarätige Experten aus Wirtschaft und Forschung.

Chemical Invention Factory – John Warner Center For Start-Ups In Green Chemistry - https://www.chemicalinventionfactory.com/

 

 

Distribute - Grüne Kiez-Lieferketten für die Stadt von morgen.

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Distribute ist ein seit 2017 durch das BMBF gefördertes Forschungsprojekt im Bereich Smart Service Stadt. In ihm arbeiten vier Fachgebiete der TU (Bestandsentwicklung und Erneuerung von Siedlungseinheiten, Entrepreneurship und Innovationsmanagement, Strategische Führung und Globales Management sowie Logistik) mit weiteren Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung zusammen. Das Projekt erprobt in zwei Berliner Quartieren ein neues System der Warenlieferung mit E-Lastenfahrrädern. Außerdem werden zwei- und dreirädrige E-Lastenräder an zwei Stationen zur privaten Nutzung ausgeliehen. Damit soll für gewerbliche Nutzer/innen ein Angebot geschaffen werden, die letzte Meile mit einem Transportmittel ohne Verbrennungsmotor zu gestalten. Gleichzeitig besteht das Angebot für Privatpersonen, die größere Gegenstände, Kinder oder Tiere transportieren möchten. Der elektrische Antrieb ermöglicht es allen Nutzer/innen, komfortabel auch eine schwere Zuladung zu bewegen.

Beide Bereiche werden in Reallaboren erprobt sowie schrittweise und ko-kreativ aufgebaut, um das Lastenradsystem auf die speziellen Anforderungen vor Ort auszurichten. Mit Anwohner/innen und Unternehmen konnten wir in bisher acht Urban Labs auf der Grundlage der Methode Urban Design Thinking Erkenntnisse und Lösungen für die Komponenten Buchungssystem, Abstellmöglichkeiten, Fahrradausstattung und Serviceangebote gewinnen. Zwei weitere Labs sind geplant, in denen es um die Entwicklung von zukunfts- und tragfähigen Geschäftsmodellen gehen wird. Das Projekt verfügt außerdem über eine Partizipationsplattform (www.piazza-lab.com/berlin/distribute), auf der online neue Ideen und Kommentare verfasst werden können, die in den Aufbau des Betriebs einfließen.  

Die Quantifizierung der verdrängten Fahrleistung mit Verbrennungsmotor wird durch eine Befragung der Nutzer/innen vorgenommen und damit ihr Mobilitätsverhalten analysiert. Dabei wird ermittelt, welches Transportmittel sie für welche Wege alternativ verwendet hätten. Dies bildet die Grundlage zur Berechnung der Einsparungen an klimarelevanten Gasen und anderen Luftschadstoffen wie Partikel (u.a. Feinstaub) und Stickoxide. Des Weiteren wird abgefragt, ob sich durch ein solches Angebot auch der eigene Fuhrpark ändern könnte. Dies ist relevant, um veränderte Flächenbedarfe und die ökologischen Wirkungen, die mit der Nutzung von E-Lastenfahrrädern verbunden sind, ermitteln zu können.

Florian Hutterer -  - Fachgebiete: Bestandsentwicklung und Erneuerung von Siedlungseinheiten; Logistik; Entrepreneurship und Innovationsmanagement; Strategische Führung und Globales Management und Centre for Entrepreneurship - www.tu-berlin.de/?188166 - www.distribut-e.de 

 

 

ecoMaker - Gestaltung umweltfreundlicher Produkte in Makerspaces

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Im Forschungsprojekt „ecoMaker“ arbeiten Wissenschaftlerinnen der des Instituts für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb am Fachgebiet Industrielle Informationstechnik zusammen mit großen öffentlich zugänglichen Werkstätten (sog. Makerspaces) daran, das kollektive Wissen der deutschen Maker-Szene zum Thema ökologische Nachhaltigkeit zu clustern, um spezifische Lösungen zu erarbeiten. Die Szene zeichnet sich durch ihr gesellschaftliches und ökologisches Bewusstsein aus, doch fehlt es an Angeboten in dem heterogenen Feld, dieses Bewusstsein systematisch für die Produktentwicklung vor Ort zu erschließen.

Von Workshops zu nachhaltiger Produktentwicklung bis hin zum angeleiteten ecoDesign-Sprint reichen die derzeitigen Angebote. Ein digitaler Konfigurator soll künftig bei der Entwicklung von nachhaltigen Produkten unterstützen. Auf einer Plattform werden Produkte mit Nachbauanleitungen gesammelt und vertiefendes Wissen angeboten. Außerdem wird ein Nachhaltigkeitsrundgang für Makerspaces als AR-Anwendung zu den gängigsten Materialien und Prozessen erarbeitet, die der Maker-Szene open source zur Verfügung gestellt wird.

Antje Klemichen -  - Fachgebiet Industrielle Informationstechnik - ecomaker- www.tu-berlin.de/?203349

 

 

Fenstervergleich

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Das Forschungsvorhaben „Fenstervergleich“ ist eine Kooperation zwischen der HTW Berlin (Prof. Susanne Rexroth) und der TU Berlin. Das Projekt verfolgt das wesentliche Ziel, das Potential der Energieeffizienzsteigerung von Fenstersanierungsvarianten mit der Wahl einer wirtschaftlichen effizienten und anwenderfreundlichen Lösung zu verbinden und zugleich baukulturellen Ansprüchen zu genügen. Insgesamt acht verschiedene Sanierungsvarianten werden dazu nach den Kriterien energetischer Kennwerte, Sanierungskosten, Nutzungskosten und qualitativer Gebrauchsmerkmale miteinander verglichen. Mit den Folgen des Klimawandels und wachsenden Klimaschutzanforderungen an den baulichen Bestand rückt aktuell das Fenster neben der Fassade in den Fokus von Maßnahmen zur energetischen Ertüchtigung von Gebäuden und baulichen Anlagen. Die Auswahl entsprechender Sanierungsmaßnahmen orientiert sich meist noch einseitig entweder an ökonomischen oder an energetischen Merkmalen angebotener Marktlösungen.

Prof. Dr. Kristin Wellner -  - Fachgebiet Planungs- und Bauökonomie/Immobilienwirtschaft - www.tu-berlin.de/?127351 - fenstervergleich.archix.de 

 

 

Kontrollsysteme zum Nachhaltigkeitsmanagement - CST-Richtlinien-Umsetzungsgesetz

Seit dem 19. April 2017 ist das CSR-Richtlinien-Umsetzungsgesetz in Kraft und stellt erweiterte Anforderungen an Unternehmen zur transparenten Berichterstattung über Maßnahmen im Bereich Nachhaltigkeit im Jahresabschluss. Die neu eingeführte Berichtspflicht erhöht gleichermaßen den Druck auf die Unternehmen, sich mit dem Thema Nachhaltigkeit zu befassen. Am Fachgebiet Controlling und Rechnungslegung wird untersucht, wie Nachhaltigkeitsmanagementkontrollsysteme Formen von Nachhaltigkeitsstrategien in ihrer Implementierung in Unternehmen unterstützen und dabei die Entstehung unternehmensinterner Kompetenzen fördern. Eine europaweite Umfrage mit 157 Teilnehmenden aus vielfältigen Industriezweigen zeigt im Ergebnis, dass europäische Unternehmen dazu tendieren, Nachhaltigkeitsmanagementkontrollsysteme in Abhängigkeit ihrer strategischen Ausrichtung in unterschiedlicher Intensität nutzen. Konkret neigen Unternehmen mit einer proaktiv ausgerichteten Nachhaltigkeitsstrategie dazu, diese Systeme intensiver zu nutzen als Unternehmen mit reaktiver Nachhaltigkeitsstrategie. Dabei setzen sie gezielt auf die Förderung betrieblicher Kompetenzen, wie dem nachhaltig orientierten betrieblichen Lernen oder nachhaltig getriebenen Innovationen um ihre Nachhaltigkeitsleistung zu erhöhen.

Prof. Dr. Karola Bastini -  - Fachgebiet Sustainability Accounting and Management Control - Prof. Dr. Maik Lachmann - Fachgebiet Controlling und Rechnungslegung - www.accounting.tu-berlin.de/ 

 

 

die klügste Nacht des Jahres wird nachhaltig - Lange Nacht der Wissenschaften 2019

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Die Lange Nacht der Wissenschaften ist eine etablierte Plattform, um Inhalte der Forschung für die Bevölkerung erlebbar zu mache. Sie ist an der TU Berlin nicht mehr wegzudenken, denn jährlich werden über 200 Projekte und Aktionen für Besucherinnen und Besucher geöffnet. In den Jahren 2017, 2018 und 2019 konnte mit je fast 50 Projekten mit Nachhaltigkeitsbezug ein Anteil von 20% gehalten werden. 2019 wurden Projekte mit besonderer Nachhaltigkeitsausrichtung im Programm gesondert hervorgehoben. Es gab zudem einen von der Projektwerkstatt Campus in Transition organisierten Nachhaltigkeitsmarkt.

Lange Nacht der Wissenschaften - www.lndw.tu-berlin.de - Campus in Transition - https://www.campus-in-transition.de/

 

 

Lernpaket „Nachhaltige ­Produktion“

Das Fachgebiet Industrielle Informationstechnik will einen Beitrag zur deutschlandweiten Bildung für Nachhaltige Entwicklung an Oberschulen durch die Produktion und Vermarktung eines hochwertigen Lernpakets leisten. Es besteht aus Arbeitsheft, Lehrenden-Begleitmaterial und einem Lernspiel. Alle Materialien können kostenlos ausgedruckt werden. Das Lernpaket wurde über mehrere Jahre im Rahmen von Forschungsprojekten am Fachgebiet prototypisch entwickelt und gründlich evaluiert. Jetzt kann es realisiert werden.

https://www.iit.tu-berlin.de/menue/industrielle_informationstechnik/

 

 

MobilBericht – Ein Instrument zur sozial-gerechten und umweltverträglichen Gestaltung urbaner Mobilität

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Am Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung wird in Kooperation mit der Professur für Verkehrsökologie der TU Dresden und dem Stadtentwicklungsamt Pankow ein neues Verkehrsplanungsinstrument im Bezirk entwickelt, mit dem die sozial-gerechte und ökologisch verträgliche urbane Mobilität entwickelt und etabliert werden soll. Mit partizipativen qualitativen und quantitativen Erhebungsmethoden sollen die individuellen und personengruppenspezifischen Mobilitätsbedarfe der Bewohner/innen in Pankow umfassend erfasst werden. 

Die Stärkung der Nahmobilität und aktiven Mobilität sowie der gerechte Zugang zur Mobilität stehen im Fokus der Untersuchungen, um den Bezirk für die künftigen Herausforderungen besser aufzustellen. Im Rahmen des Projektes wurde die Stelle des Mobilitätsbeauftragten im Bezirk Berlin-Pankow geschaffen, der die Mobilitätsberichterstattung als Planungsinstrument mit der TU Berlin und der TU Dresden erarbeitet sowie nach Beendigung der Projektförderung umsetzt und fortschreibt. Die Ziele sind, die Verkehrspolitik im Bezirk strategisch neu auszurichten und den Verkehr stadtverträglich, bedarfsorientiert, nachhaltig und gerecht zu gestalten. Die Planung soll ressortübergreifende Belange u. a. in den Bereichen Gesundheit, Umwelt und Soziales in die Stadt- und Verkehrsplanung integrieren.

Sven Hausigke -  - Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung - www.tu-berlin.de/?190836

 

 

Nachhaltigkeitsberichterstattung

Das Seminar zur Nachhaltigkeitsberichterstattung richtet sich an Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Management (B.Sc.). Im Seminar setzen sich die Studierenden mit unterschiedlichen qualitativen Aspekten der Nachhaltigkeitsberichterstattung großer börsennotierter Unternehmen im aktuellen Berichtsjahr auseinander. 

In Gruppenpräsentationen werden eigenständige Lösungen für spezifische Problemstellungen der Nachhaltigkeitsberichterstattung entwickelt, angewendet und die Ergebnisse kritisch hinterfragt. Die gemeinsame Erarbeitung und Anwendung des Wissens im Bereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung führt dabei zu angeregten Seminardiskussionen. 

Die Studierenden erweitern nicht nur ihr Wissen, sondern schulen zugleich ihre Teamfähigkeit, ihr Präsentationsvermögen und ihre Kenntnisse im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens.

Prof. Dr. Karola Bastini -  - www.accounting.tu-berlin.de 

 

 

NoGo: Coffee to go

Inzwischen stigmatisiert, aber dennoch weit verbreitet: Der bequeme, aber ressourcenfressende Einweg-Kaffeebecher. Der Kampf gegen die verschwenderische Einweglösung wird über mehrere Ebenen geführt. 

Das Studierendenwerk hat inzwischen eine Pönale für den Einweg-Becher eingeführt, die spürbar ist: Durch einen Aufschlag von 40ct pro Becher konnte der Verbrauch der Becher an der TU-Mensa von 70% (2012) auf unter 40% (2018) gesenkt werden, ohne dass es zu einem Einbruch des Kaffeekonsums kam. Ziel ist, die Quote auf unter 20% zu senken.

Info: www.stw.berlin/mensen/themen/coffee-to-stay.html

„Jährlich verbrauchen wir 3 Milliarden Einwegbecher in Deutschland“ titelt Greenpeace und führte an der TU Berlin im Oktober 2017 eine Fotoaktion gegen Einwegbecher mit Sprüchen wie „Coffee to stay“ oder „Kaffee braucht einen umweltbewussten Genießer“ durch. „Käme das Holz aus dem Tiergarten, wäre er bereits nach einem halben Jahr verschwunden“, so die Motivation. Unter dem Motto „Gesicht zeigen“ haben 120 Studierende der TU Berlin diese Forderung mit ihrem Foto und mit ausgewählten Kommentaren unterstützt, die an dem Info-Stand von Greenpeace ausgestellt wurden und zu regen Diskussionen mit den Kommiliton*innen Anlass gaben.

Studierende der TU Berlin erstellten im Rahmen der Lehrveranstaltung "Umweltmanagement" in Kooperation mit SDU (Sicherheitstechnische Dienste und Umweltschutz) ein Video zur Abfalltrennung von Einweg-Bechern aus Pappe an der TU Berlin. Am Ende wird der Verzicht auf diese Becher thematisiert. So wird auf unterhaltsame Weise ein unattraktives, aber wichtiges Thema auch für die Mehrheit verfügbar.

www.youtube.com/watch?v=3i8R-_nSShc 

www.greenpeace.berlin/2017/11/tu-berlin-statt-coffee-to-go-jetzt-coffee-to-stay 

Kerstin Goldau - SDU 

 

 

RAD AB, SCHRAUBE LOCKER - Ausstellung von Blue Engineering

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Im Rahmen des Studienreformprojekts Blue Engineering wird eine Ausstellung zur sozialen und ökologischen Verantwortung von Ingenieurinnen und Ingenieuren ausgearbeitet. Anhand aktueller Beispiele wie des Dieselskandals wird Verantwortung auf individueller und gesellschaftlicher Ebene verhandelt. In Zusammenarbeit mit der IG Metall Berlin-Brandenburg-Sachsen wird die Ausstellung an der TU Berlin und im IG Metall-Haus in der Alten Jakobstraße 149 zu sehen sein und so Studierende und Erwerbstätige erreichen.

RAD AB, SCHRAUBE LOCKER ist ein Werkzeugkasten zur Demontage von Technik und Gesellschaft. Durch die verschiedenen Werkzeuge von der “Leiter des Höher-Schneller-Weiter” über den “Bart des Patriarchats” bis zur “Zwangsjacke der Natur” werden die Gemeinsamkeiten von Automobilität, industrieller Landwirtschaft, Erdöl, Fußball und Stadtentwicklung offengelegt. Dabei sind die Werkzeuge nicht auf diese Themen beschränkt: die Besucher_innen werden ermutigt sie mit nach Hause zu nehmen, um dort ihr Privat- und Berufsleben zu demontieren, das heißt zu analysieren und zu reflektieren.

www.rad-ab.org

 

 

Repair Cafés: Klimaschutzpotenziale durch Ökobilanzen ermitteln

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Auf Initiative von kubus wurden 2018 gemeinsam mit dem BUND Landesverband Berlin und dem Upcycling Future Lab drei Stammtische zum Vernetzen, Austauschen und Kennenlernen der Berliner Reparaturinitiativen durchgeführt. Außerdem wurde die Zusammenarbeit mit dem Repair Café Brunnenstraße, insbesondere durch die Kooperation mit dem Institut für Technischen Umweltschutz der TU Berlin, fortgesetzt. Die erstellten Ökobilanzen reparierter Geräte werden in einer Datenbank zusammengeführt. Durch Hochrechnung der CO2-Einsparung lässt sich veranschaulichen, welchen Beitrag konsequentes Reparieren zum Klimaschutz leisten könnte.

 

 

SELECT - Second life assessment of Lithium-ion cells for micro grid energy storage

Strom treibt die menschliche Entwicklung an, aber 1.1 Milliarden Menschen leben ohne diesen. Als Teil einer Lösung baut ein Team des Fachgebiets Elektrische Energiespeichertechnik einen kostengünstigen Akku, der Lithium-Ionen-Zellen aus gebrauchten Notebook-Akkus wiederverwendet. Abgesehen von den geringen Kosten, gibt dieses Projekt Zellen ein zweites Leben, die sonst entsorgt würden. Um die Leistung eines kleinen Netzwerks zu testen, entwirft die Gruppe eine Photovoltaik-Ladestation für E-Bikes, die an der TU Berlin aufgebaut wird. Die Energie, die von den Solarmodulen bereitgestellt wird, wird mit dieser Second-Life-Batterie gespeichert, wodurch die Station unabhängig von der Netzspannung ist.

„Wir danken allen, die uns ihre Batterien zur Verfügung gestellt haben (wir haben mehr als 200 erhalten!), der chilenischen Nationalkommission für wissenschaftliche und technologische Forschung CONICYT und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD für das Stipendium ein Mitglied unseres Teams sowie dem Nachhaltigkeitsrat der TU Berlin für die Mittel, die für den Bau der Ladestation vergeben wurden!“ (M.Sc. Felipe Salinas, SELECT; FG Elektrische Energiespeichertechnik, Prof. Dr.-Ing. Julia Kowal)]

Prof. Dr.-Ing. Julia Kowal und Felipe Salinas -  - Fachgebiet für Elektrische Energiespeichertechnik - www.tu-berlin.de/?202971 

 

 

Sustainable Management Control

Die englischsprachige Integrierte Veranstaltung „Sustainable Management Control“ richtet sich an Studierende in den Masterstudiengängen Innovation Management, Entrepreneurship and Sustainability und Wirtschaftsingenieurwesen, findet aber regelmäßig Zulauf von anderen Berliner Universitäten und Studierenden im Erasmus und weiteren Austauschprogrammen.

Im Modul lernen die Studierenden, Zusammenhänge zwischen der finanziellen Wertschöpfung von Unternehmen und der Wertschöpfung im Bereich der Gesellschaft und Ökologie zu erkennen und zu bewerten. Die Systeme und Prozesse, die unternehmerische Entscheidungen in Bezug auf Nachhaltigkeit unterstützen, stehen dabei im Fokus. Die Studierenden lernen, wie Managementkontrollsysteme auf strategischer und operativer Ebene zu Nachhaltigkeitsmanagementkontrollsystemen weiterentwickelt werden können. 

http://www.accounting.tu-berlin.de/

 

 

Transformationen der Arbeitswelt - Ringvorlesung Wintersemester 2018/2019

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KOOP, die Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt bot im Wintersemester 2018/2019 die Ringvorlesung „Transformationen der Arbeitswelt“ an, die gemeinsam mit dem DGB Berlin-Brandenburg und der IG Metall Berlin-BrandenburgSachsen durchgeführt wurde. Das Themenspektrum reichte von der Digitalisierung über Umwelt- und Geschlechterfragen bis hin zur wachsenden ökonomischen Ungleichheit. Studierende konnten die Veranstaltung im Rahmen des fachübergreifenden Studiums belegen.

http://www.tu-berlin.de/?id=198736

 

 

Vermeidung von Einwegartikeln

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Beim traditionellen Neujahrsempfang des Präsidenten werden grundsätzlich Mehrweg-Gläser und Mehrweg-Geschirr verwendet. Damit wird dem Bekenntnis zur nachhaltigen Entwicklung verstärkt auch bei repräsentativen Veranstaltungen durch praktische Umsetzung der gebührende Stellenwert eingeräumt.

 

 

Weiterverwendung von Altmöbeln

Auf systematische und größere Art wird auch mit Einsatz räumlicher und personeller Kapazitäten die Abfallvermeidung durch das Möbellager der TU Berlin betrieben, das unter Abzug der Kosten immer noch zu einer Netto-Entlastung des Haushaltes führt. Allein im Jahr 2017 konnten durch Substitution von Neukauf nahezu 50.000€ eingespart werden.

Entwicklung der Abnahmen von Möbelstücken aus dem Gebrauchtmöbellager

https://www.tu-berlin.de/?60257 

Torsten Klann - Abt. IV -  

 

 

Wohlstand ohne Wachstum - Ringvorlesung in 2017 und 2018

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In einer universitätsweiten Ringvorlesung mit dem Titel „Wohlstand ohne Wachstum“ wurde bereits im Wintersemester 2012/13 eben dieses Thema an der TU Berlin intensiv beleuchtet. Doch sind die Themen einer nachhaltigen Postwachstumsgesellschaft weiterhin so drängend wie nie. Deshalb wurde der Vorschlag der Mitglieder des Nachhaltigkeitsrats, sich mit dem Buch "Prosperity without Growth" von Prof. Tim Jackson zu befassen, aufgegriffen und weiterentwickelt zu einer Neuauflage der Ringvorlesung "Wohlstand ohne Wachstum" zwischen Mai 2017 und Juni 2018.

Wie können die verfügbaren Ressourcen der Welt gerecht und nachhaltig von 8 Milliarden Menschen genutzt werden? Wie sehen Alternativen zu einer auf Wachstum orientierten Ökonomie aus? Wie stark ist die Orientierung auf kontinuierliches Wirtschaftswachstum für den Raubbau an der Natur verantwortlich? 

Diese Leitfragen standen bei der Auswahl der Vortragenden und Vorträge im Vordergrund. "Das Dogma, dass hinreichendes Recycling und regenerative Energien eine stetig wachsende Gesellschaft nachhaltig ernähren können, stand auf dem Prüfstein", so Dr. Franz-Josef Schmitt, Organisator der Ringvorlesung 2017/18.

Am 01.06.2017 gab es im Rahmen der "Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit 2017" den Auftakt. „Auch wenn die Hoffnung auf "Grünes Wachstum" verheißungsvoll ist: Technischer Fortschritt allein wird nicht ausreichen, um eine nachhaltige Entwicklung sicherzustellen“, so Prof. Ulf Schrader, Leiter des Fachgebiets Arbeitslehre/Ökonomie und Nachhaltiger Konsum an der TU Berlin. Diese Diskussion setzte im Wintersemester Dr. habil. Norbert Reuter, Leiter der tarifpolitischen Grundsatzabteilung von ver.di mit seinem Vortrag "Wohlstand ohne Wachstum. Herausforderungen für die gewerkschaftliche Arbeit" fort. Am 11.01.2018 schließlich füllte Tim Jackson, Prof. für Sustainable Development am Centre for Environmental Strategy der Universität Surrey, das Audimax mit über 800 Zuhörenden und Diskutierenden zum Thema „Prosperity without growth. Foundations for the economy of tomorrow“ seines gleichnamigen Buchs. Gleich zwei Vorträge folgten am 08.02.2018, nämlich „Fairer Handel als entwicklungspolitisches Instrument“ von Kurt Damm, Bildungsreferent und Gutachter entwicklungspolitischer Projekte in Unterstützung von Transfair Deutschland und Initiative Faires Berlin e.V. und „SDG 12 - Nachhaltiger Konsum und Produktion: Verantwortung und Umsetzungsmöglichkeiten im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf“, von Lidia Perico, Projektkoordinatorin beim Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf.

„Die Cradle-to-Cradle (C2C - deutsch: "von der Wiege bis zur Wiege") Denkschule steht für ein positives Menschenbild mit einem positiven Fußabdruck“, so Tim Janßen, geschäftsführendender Vorstand und Mitbegründer des gemeinnützigen Cradle to Cradle e.V. am 26.04.2018 und schließlich Peter Victor, Professor emeritus in Environmental Studies at York University, der zum Abschluss die Thesen seines Buchs „Managing without Growth. Slower by Design, not Disaster“ am 18.5.2018 vorstellte.

"Dies fasst das Problem wirkungsvoll zusammen: Entweder wir steuern gezielt um oder die Konsequenzen des Raubbaus werden uns überrollen", so Franz-Josef Schmitt. Die "Fridays for Future"- Bewegung hat in diesem Sinne ein unausweichliches Argument vorgebracht: „Alles, was bisher an ökonomischen Gründen gebracht wird, den Klimawandel nicht rasch und beherzt zu stoppen, wird sich selbst Lügen strafen, wenn uns die Zukunft überrollt hat und die ökonomische Retrospektive deutlich machen wird, dass es nicht nur menschlich und ökologisch sondern auch ökonomisch sinnvoller gewesen wäre, frühzeitig zu handeln.“

Dr. Franz-Josef Schmitt -  - www.tu-berlin.de/?190860

 

 

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